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Storno-Gebühr

STORNO-GEBÜHREN  Tagesfahrten, Schikurse, Urlaube

  ... Tage vor Reisebeginn Euro
Tagesfahrt, Schikurs 6 15,-
2- und Mehrtagesfahrten 10 25,- plus Storno Quartier
Urlaubswochen 28 Anzahlung plus Storno Quartier


Für alle Urlaubswochen besteht die Möglichkeit einer Stornoversicherung.
Informationen erhälst du im Klubbüro.

Klubvorteile

Viele Vorteile als Schiklub-Mitglied

 

10% Rabatt bei Sport Hrinkow (Mitgliedsausweis)

10% Rabatt bei Hervis (Mitgliedsausweis)

zusätzlich 5% Rabatt bei Hervis (Gutschein)

15% Rabatt mit gültigem Schiklub-Ausweis für Autoaufbereitung (Reiningung), Camping Shop, Reisemobil-Miete bei Fa. Reisemobil-Caravan (Klaus Weidecker)

10% Rabatt bei Intersport Scheinecker, Sierning

Teilnahme bei allen Klubveranstaltungen

Sehr günstige Tagesfahrten in verschiedene Schigebiete

Verbilligte Tagesliftkarten

(Hinterstoder, Wurzeralm - erhältlich im Schiffmeisterhaus)

Teilnahme an Schi- und Snowboardkursen

Schigymnastik 2x wöchentlich zum Klubtarif

optimale Rennbetreuung

 
 
Berge - Rückholversicherung als ÖSV-Mitglied www.oesv.at
 
Vereinsmitglied werden Schiklub-Steyr, Raiffeisen
 

Chronik 1951 - 2011

Chronik des Schiklub Steyr


Entstehung und Werdegang seit 1951!

Gründungsmitglieder

1951 - 2011
Entstehung und Werdegang!

Am Anfang war die “Herberg-Suche”.
Eine Handvoll aktiver Schi-Sportler waren wir, die sich von der Wintersport-Sektion des ÖTSV-Steyr, der 1. Nachkriegs-Sport-Vereinigung, loslösten und eine Veränderung
anstrebten.

Im Verlauf einer Sitzung, Ende der Saison 1950/51, im damaligen Vereinslokal, Gasthaus Wipplinger am Grünmarkt, konnte uns eine Fortsetzung des intensiven Rennsport- Betriebes ab der Folgesaison nicht mehr zugesichert werden.
So scharte man sich mit weiteren “gläubigen” Sportsfreunden, vorwiegend aus dem Umkreis von Schi-Pionier Max Geyer, um entsprechende Schritte einzuleiten.
Es begann ein “Tür-Klopfen” bei einigen bereits wieder aktiven Steyrer Vereinen für Ball- bzw. Wassersport, Turnen etc. zwecks Anschluss als Schi-Sektion. Ohne Erfolg. Kein Interesse an Zuwachs, nur verbunden mit Mehrkosten und Arbeit auch “im Winter, wenn es schneit”. War Max Geyer, mit reicher Erfahrung als Schi-Lehrer und inzwischen Inhaber eines Sportgeschäftes am Grünmarkt mit eigener Schi-Werkstatt unsere logische Anlaufstelle, ... man traf sich natürlich nach wie vor auch im alteingesessenen “Sport- Haßlberger”, ... so kam es schließlich dank unseres Heini Eidenböck, auch Wildwasser- Fahrer von Rang und Namen, zu einer intensiveren Aussprache mit “Forelle-Steyr”. Dabei fielen seitens des Klub-Präsidenten Dir. Glöckel von Steyr-Daimler-Puch AG, nach Anhören unserer diversen Anliegen und Vorschläge, die legendären Worte: “Warum macht’s Euch denn net überhaupt selbständig? Ich helf‘ Euch dabei”.

Das war der erlösende “Psalm”. Ein Vorschlag, der sofort aufgegriffen wurde und sich herumsprach. Weitere Sportsfreunde und Schiläuferinnen gesellten sich zu uns. Im Besonderen konnten auch namhafte Leute aus der Steyr-Sportwelt für unser Vorhaben gewonnen werden. Ludwig Pröhl-Seyrl, schon erfahren als Vereins-Funktionär und in allgem. Administration, da in leitender Stellung bei SDP tätig, übernahm die mühevolle Aufbau-Arbeit der eigentlichen Vereinsbildung mit Suche eines Mitarbeiterstabes, Ausarbeitung von Satzungen, Behördengänge u.a.m. Die Unterstützungszusage seitens Dir. Glöckel kam hiebei in dankenswerter Weise zum Tragen.

In dieser Phase ergaben sich weitere Impulse für unsere Aufbaupläne. Prof. Alfred Moser, Turn- und Sportlehrer, bot seine Mithilfe an und die Zahl der wackeren Vereinsgründer wuchs auf 23.



Zur Gründungsversammlung wurde öffentlich eingeladen. Ort und Zeit: Hotel Minichmayr, 30. Nov. 1951.
Protokoll-Inhalt lautet im Wesentlichen: “Begrüßung der ca. 100 Anwesenden durch Heinrich Eidenböck. L. Pröhl-Seyrl umreißt Sinn und Zweck des Vereins, der politisch unabhängig, interessierten Steyrer Schiläufern, ob Anfänger, Touren- oder Rennläufer, weitgehende Förderung bieten soll. Die behördlich genehmigten Satzungen werden von Harry Niedermayr verlesen. Die Anwesenden gelten nach Abgabe der Beitritts-Erklärung als stimmberechtigt. Franz Hilber, Bergrettung Steyr, als Wahlleiter eingeladen, lässt über den von Pröhl-Seyrl vorgebrachten Wahlvorschlag abstimmen. Einstimmige Annahme durch 71 Wähler.

In seiner Festrede hebt Komm.Rat Dir. Walter Glöckel den neuen Klub “aus der Taufe”, mit einem Appell an alle .. Kameradschaft und Idealismus hoch zu halten. Damit war die Wintersport-Vereinigung unter dem Namen “Schi-Klub-Steyr” gemäß den Satzungen Pkt. 1 - 10 besiegelt und der Anschluss an den Österr. Schi-Verband vollzogen. Vereinsjahr analog dem ÖSV vom 1. Nov. bis 31. Okt. Für den Vereinsausschuss bindend, der sich erstmalig wie folgt zusammensetzt:

Präsident:     Dir. W. Glöckel     Sportwart:     Max Geyer
Obmann:     L.Pröhl-Seyrl     Jugendwart:     Prof. A. Moser
Stellvertr.:     H. Eidenböck     Zeugwart:     Heini Haberl
Schriftführer:     Hans Atzmüller     Rechnungsprüfer:     H. Fischer
u. 4Hr. Gutmannsbauer (SDP Verw.)

Nach Wintersportprogramm-Vorschau 1951/52 durch Sportwart Geyer wie ... Abhaltung von Schikursen, Ausfahrten, Rennkalender und Planung eines Schiliftes am Damberg, erläutert Obmann Seyrl Entwürfe eines Klubabzeichens.
Norbert Meditz zeigt abschließend 2 Filme “Schi-Paradies-Hinerstoder” und “Öst. Alpine Schimeisterschaften 1951” in Windischgarsten, was der denkwürdigen Veranstaltung einen passenden Ausklang verleiht.

Hier sollte ein Rückblick auf das “Alte Testament” belegen, dass nicht wir das Schi-Fahren in Steyr erst erfunden hatten … Es waren alle an der Klub-Gründung Beteiligten und ersten Mitglieder, durch eigene Erfahrung wie durch Überlieferungen schon mit der Materie vertraut und in Kenntnis früherer Geschehnisse, die sogar bis Ende des 19. Jhdts. zurückgehen.
Waren doch Aufzeichnungen bekannt wie z.B.: Erste Schi-Spuren in Steyr von norwegischem Armee-Personal, stationiert bis 1897, Abnahmekommission in der heimischen Waffenfabrik ausübend.
1898/99 erste lokale Schifahrer am Damberg mit Tischlermeister Stohl, Neuschönau, älteren Freunden heute noch in Erinnerung als 1. Steyrer Schi-Erzeuger … Prof. Goldbacher’s “1.Ob.Öst. Schiklub Telemark, Steyr” gegründet 1904 und im Jahr darauf als ÖSV-Verein registriert. … Das 1. Schi-Rennen 1907 von der Damberg-Pyramide zum Seppl Huber-Gut, St.Ulrich, mit Bestzeit 25 Min. 16 Sek. … Schi-Weitspringen 1907 in St. Ulrich und am Damberg mit Weiten von 9 und 13.5 m, sowie letztlich die 1. Sportausstellung 1908 in der “Industrie-Halle” (heute Stadt-Theater) unter Beteiligung des Schiklub Telemark.

Zahlreiche Begebenheiten und Namen von Bedeutung wären noch herauszugreifen aus der Schigeschichte unserer Stadt, das würde aber den Rahmen dieser Vereins-Chronik sprengen. Hat doch zuletzt 1980 Mag. Stefan Stadik, selbst schisportlich aktiv wie seine Eltern Grete und Richard, in dankenswerter Weise mit seiner Diplomarbeit: “Die Entwicklung des Schilaufs in Steyr” ein Nachschlagewerk geschaffen, welches viele interessante Details beinhaltet - auch aus der Vor-, der Kriegs- und Nachkriegszeit - wie es vollkommener nicht sein könnte. Es besagt u.a. dass unser Obmann Pröhl-Seyrl, ab 1919 Mitglied des Schiklub Telemark, als erster Steyrer anno 1929 die staatl. Schilehrerprüfung ablegte, größere Schi-Hochtouren unternahm, nach Kriegsende in den Stadt-Sportausschuss berufen, Sportbewerbe organisierte und diverse Auszeichnungen erhielt.
Die Weiterentwicklung der Schi-Ausrüstung ist beschrieben. Von Nachfolge-Vereinen des S.K. Telemark ist zu lesen, wie “Alpinisten-Gilde” (1923-1934), dem “Wintersport-Verein Steyr” unter Oberschulrat Oberthaler. Auch vom Sprungschanzenbau in St. Ulrich, am Damberg und in der Höll bei Garsten.
Ein landesoffenes Springen am Damberg, Jänner 1939, zog 1.500 Besucher an und man sah Weiten bis 38 m, auch von Steyrern wie Fritz Bezdeka, Stefan Handl, Sepp Springer, Franz Weiss als Junior und Franz Payer.
Im ÖTSV, dem ersten Nachkriegs-Sportverein, sammelten sich praktisch alle Steyrer Schifahrer und der Neubeginn in allen Disziplinen unter schwierigsten Bedingungen für Ausrüstung, Transport- und Lebensmittel etc. ist in der Broschüre ebenso ausführlich abgehandelt wie Begeisterung und Eifer der Aktiven für Training, Rennen und Touren-Schilauf in Pulver und Firn. Nicht zu vergessen dabei der unermüdliche Einsatz der Funktionäre und Helfer bei Durchführung und bei Beschickung von alpinen wie nordischen Bewerben.

Schöne Erfolge sowie der gute Ruf von mustergültigen Veranstaltungen wie Priel-Lauf, Kasberg-Riesentorlauf oder Schispringen in der “Höll” stellten sich ein, was Steyr als Sportstadt zusätzlich aufwertete.
Besonders hervorgehoben wird die Pioniertätigkeit von Georg Saxenhuber auf dem Bereich Schilehrer-Ausbildung und Schischulen. Sein Büro in der Bahnhofstraße 17 (heute Cafe Cardinal) fungierte auch als 1. Nachkriegs-Geschäftsstelle des Ob.Öst. Landes-Schiverbandes.
Schließlich geht der junge “Geschichtsschreiber” noch auf Rennergebnisse in den Jahren 1946 bis 1951 ein. Da wurde Franz Weiss Steyr-Stadtmeister alpin 1946 und im Jahr darauf als “Wiederholungstäter” auch noch Sieger in der nordischen Kombination. Weitere Titel errang er als Landesmeister 1946/48 und 1951.
Atzmüller Hans wurde 1949 Alpin-Landesmeister und Richard Stadik Sieger der Junioren-Abfahrt. Kurt Nöbauer, Landesmeister alpin 1951, stellte auch auf heimischen Sprungschanzen seinen Mann wie Harry Niedermayr, der in diesen Jahren auch in Alpin-Bewerben am Priel, am Schermberg, Kasberg, Dachstein und Schneeberg siegreich war.
Da nicht zuletzt auch Damen aus unserem Schifahrerlager, vor allem Grete Wimmer/Stadik und Irma Kriftner/Wagner bei zahlreichen Rennen Steyr erfolgreich vertraten, waren alle diese Leistungsbeweise eine zusätzliche Motivation daran anzuknüpfen und dadurch zur Entwicklung unseres neuen Klubs entsprechend beizutragen.
Es etablierten sich ja um diese Zeit weitere Wintersport-Vereinigungen im Raum Steyr wie ASKÖ-Schiverein, Polizei- und Postsportverein, desgleichen auch diverse, von Firmen geförderte, Schisektionen, welche sich alle um Mitglieder und Anerkennung bemühten. So geschah es, dass bereits im ersten Vereinsjahr unsere Sportler unter neuem Klubnamen an den Start gingen, dass wir März 1952 erstmalig selbst einen Riesentorlauf durchführten und dass die Klubleitung neben Entwurf unseres markanten Vereins-Abzeichens gleich Planungen vornahm hinsichtlich Schilift am Damberg und einer Hütte als Aussenstützpunkt am Herndleck.
November 1952
… 2. Hauptversammlung ... weist Kassabewegungen schon um S 53.000,- aus. Vorwiegend aus Spenden und Subventionen ... Mitgliedsbeitrag S 20,- bzw. 12,- und 6,- für Jugend und Kinder klingelt noch schwach: … Dafür brave Mitglieder-“Bewegung” bei Adaptierung der angemieteten Holzknechthütte als heimelige Schihütte am Herndleck, offen und nach Hausordnung allen Mitgliedern zugänglich.

Lift-Verhandlungen bezüglich Anschaffung, Aufstellung, Hangbenützung und Betrieb des kleinen Schleiflifts machen Fortschritte.
Jahresbericht 1953 …
Magistrat Steyr dankt für reibungslose Durchführung städtischer Sportveranstaltungen ... erteilt Genehmigung zur Führung des Stadtwappens im Vereinsabzeichen ... Land Ob.Öst. erteilt gleichzeitig die Bewilligung zum Tragen des Abzeichens ...Vereinsausschuss wird erweitert ... Zeugwart Heinz Kapl, Rennlauf Franz Weiss, Liftwart Max Schlader, Wanderwart Lois Prinz, Hüttenwart Karl Fischer, Beiräte Niedermayr/Nöbauer. Klein-Schlepplift geht in Betrieb, Kostenpunkt S 33.370,- erbringt erste Einnahmen von S 2.267,- abzüglich Betriebskosten S 1.160,-, trotz leihweisem Steyr-Werke-Antriebsaggregat.
Zunehmende Vereinsaufgaben sind in 50 Ausschuss-Sitzungen zu behandeln, an Schihütte und Lift werden 2.000 freiwillige Arbeitsstunden erbracht. Vermögensstand bei Jahresabschluss S 38.700,- und zweiter Kleinlift, als Verlängerung, in Planung.
1954 …
Zweit-Lift am Damberg installiert ... 20 Freifahrten für Mitglieder offeriert ... Rennkader-Einkleidung, erstmals mit einheitlichen Windblusen ... programmierte Frühjahrs-Schitour, 12 Teilnehmer ... Ziel Großvenediger ...Mitgliederzahl, Anstieg auf 206 ... Hauptversammlung im Beisein von Dr. Stark und Sportwart Fritz Haas vom Landesschiverband ... Gold-Ehrenzeichen-Verleihung an Max Geyer ... bevorzugter Schifreundes-Treff in Max Lilpop’s Promenadenstüberl.
1955 …
Ernst Müller ersetzt nach Salzburg abgewanderten Kassier K. Schützenhofer ... Wanderwart A. Prinz zieht nach Amerika, bleibt aber weiter vereinstreu ... Karl Wagner tritt an seine Stelle ... Stadt Steyr (Bgmst. Steinbrecher) gewährt dem Klub S 3.000,- als Subvention ... Weiss meldet gute Erfolge der Rennläufer: 18 erste, 12 zweite und 8 dritte Plätze bei 18 Alpinbewerben ... ein Ergebnis auch der beiden Trainingskurse in Saalbach und Hinterstoder ... 2 Fussballspiele unserer Läufer, als “Sommer-Einlage” gegen die Schisektion VÖEST enden unentschieden.
1956 …
Aufruf von LSV-Präsident Franz Schöny Vereinsarbeit durch Einrichtung eines Referats “Lehrwesen” zu erweitern und Lehrwarte im ÖSV-Programm ausbilden zu lassen. Auch Kampfrichterwesen durch Schulung und Aufstockung zu verbessern ... Schaukasten-Info am Grünmarkt neben Sport Geyer ist aktueller zu halten ... Frühjahrsausfahrt Donnersbachwald im Programm, Vollpension mit Matratzenlager S 30,- bis S 32,- ! ... Umsatzsteuer-Nachforderung S 417,- nach Lifteinnahmen von S 7.950,- in drei Jahren schockt die greisen Klubhäupter.

Zweit-Lift wird, auch einsatzbedingt, nach Hinterstoder, Schmalzerhofhang verlegt und dort betrieben ... Werkstransport nach dort und Montageeinsätze aktenkundig.
Desgleichen fröhliche Arbeitspartie-Runden im Café Maria! ... Geliehenes Notstromaggregat des Erstliftes ist an SDP wegen Eigenbedarf zu retournieren, was direkten Netzanschluss erfordert.
1957 …
Trainingskurs unter Franz Weiss Saalbach, Ronachbauer, 17 Teilnehmer ... Abschlussrennen gewinnt Hans Baumschlager vor Franz Neuwirth ... Damenbestzeit formverbesserte Rosemarie Maux ... Einsätze unserer Kampfrichter in Molln (Jgd.-Landesmeisterschaft) sowie bei Herndleck- und Höß-Lauf ... Schriftführer H. Atzmüller von Heinz Kapl abgelöst. ... Neuer Rechnungsprüfer Joh. Füreder.
1958/59/60 …
Routinemäßiger Programmablauf nach Klub- und Verbands- Terminkalender ... Vereinsstützpunkt für Sitzungen sowie Hauptversammlungen wie gehabt, Hotel Minichmayr ... Standardrennen jeweils Herndlecklauf ... Sportgeschehen von Interesse: Alpin-WM 1958 Bad Gastein, Landesmeisterschaft 1959
in Goisern ... Trainingslager wieder Saalbach ... erfreuliche Leistungen von Jugendläufer Rudolf Strasser ... Weiss legt Betreuerfunktion zurück, wird Landes- Alpinsportwart ... Präs. Glöckel vermittelt Werksbusbeistellung für günstige Mitglieder-Ausfahrten.
1961 …
Stolzer 10-Jahresrückblick auf erfolgreiche Entwicklung des Klubs, seinen Einrichtungen und seinem Ruf ... Neubesetzungen: Max Geyer 2. Obmann- Stellvertreter, Schriftführer Fritz Ecker, Kurt Nöbauer und Ernst Grill Sportwarte und Hans Brickler Zeugwart ... Gedenken an Präs. Dir. Glöckel, der völlig unerwartet 3 Tage vor unserer Jahrestagung verstirbt ... erfreulich dafür ein Mitgliederzuwachs auf 180, davon 80 auch mit ÖSV-Beitritt ... Jahresbeitrag, Erhöhung von S 20,- auf S 25,-.
1962/63/64 …
Hans Baumschlager wird Slalomlandesmeister 62 ... Peter Zimmermann dritter im Riesentorlauf, Jugendmeisterschaft am Krippenstein ... 100 Starter beim Herndlecklauf 1963 ... Klub-Hütte als Treff und Materiallager bewährt sich nach wie vor gut ... Mitgliederzahl steigt auf 255 ... Riha Steyr- Metallschi “Hari” am Markt gut eingeführt ... Vereinslauf 63 am Damberg mit Riesentorlauf-Start am Schusterspitz! ... Schikurse durch Lehrwarte setzen bei Ausflugsfahrten ein ... Begeisterung im Land, schon durch österr. Schimeisterschaft 1963 in Haus, erreicht Höhepunkt durch die 1. Olympischen Winterspiele in Innsbruck Februar 1964.
1965 …
Hauptversammlung 11. Nov. ... Vorschlag des Wahlleiters Dr. Peter Riha Klubleitung nicht zu verändern, wird mehrheitlich angenommen. 151 Teilnehmer an Ausfahrten Kitzsteinhorn, Hauser Kaibling, Höß, Wurzeralm und Herndleck. Fahrer begrüßen Lehrwartebetreuung ... Unfallversicherung der Rennläufer wird obligatorisch ... leistungsstärkerer Damberglift wird eingeplant.
1966/67 …
Wieder Neubesetzungen ... Hans Ressler wird Schriftführer, Robert Krammerbauer Kassier mit Ludwig Buchinger, Lechner Hans Jugendwart. Rechnungsprüfer Alfred Oberreiter und Hermann Jaksch ... Regulärer Lehrwartedienst, sonntags ab 9 Uhr, Herndleck-Hütte im Programm, Regiebeitrag S 10,- ... Bevorzugte Fahrtenziele wieder Planai, Kitzsteinhorn und im Raum Donnersbach sowie Hinterstoder und Saalbach für Trainingstage ... zur 17. Hauptversammlung Nov. 67, die wie immer gemütlich bei Musik und Tanz endet, berichtet Verbands-Vice Max Müllner über Einführung einer Haftpflichtversicherung für ÖSV-Mitglieder ... zu Gast an dem Abend auch Schibob-Weltmeisterin Schiffkorn.
1968 …
Schon 506 Mitglieder ... Jahreshauptversammlung daher im Casino-Saal ... Obmann Pröhl-Seyrl begrüßt Franz Weiss, bis dato Landes-Alpinsportwart, nunmehr als Vizebürgermeister ... Schriftführer Hans Ressler übernimmt Lehrwesen dazu.
1969 …
Errichtung des heutigen Dambergliftes nach Hangregulierung, Eigentransport von St. Lambrecht/Murau mit Werks-LKW. Montage unter enormem Personaleinsatz von erfreulich vielen freiwilligen Helfern und aussergewöhnlicher Budgetbelastung trotz angemessener Unterstützung der Stadtgemeinde unter Bürgermeister Fellinger.

Festliche Eröffnung nach nur zweimonatiger Bauzeit und bei bester Schneelage am 14. Dez. 1969 durch die Stadtväter und Bürgermeister Steinmayr, St. Ulrich ... Klub-Jahresprogramm dabei uneingeschränkt abgelaufen …

Hauptversammlung, von 200 Schisportfreunden sehr gut besucht ...Ing. Horst Christian, Wahlleiter, vermeldet Umbesetzungen im Ausschuss. ...

Referat Kampfrichter Karl Fischer, Kasse Ludwig Buchinger, zweiter Lehrwartechef Ernst Schlemmer, zusätzliche Beiräte Großauer Rudolf und Mayrhofer Josef ...

Ehrennadeln des Landesverbandes werden den “Frontkämpfern” Eidenböck, Fischer, Nöbauer, Glaser, Niedermayr, Wagner sowie in Abwesenheit Prinz Lois von Vize Müllner Max an die Brust geheftet.
1970 …
Erfolgreiche Wettkampfsaison ... Vereinsmeisterschaft mit sehr hoher Beteiligung ... Rennsportförderung bleibt weiter Schwerpunkt ... auf Breitensport und Jugendtraining wird aber gleich großer Wert gelegt.

Schigymnastik-Anlauf in der ATV-Turnhalle ... Lehrwarte unterrichten 450 Schikurs-Teilnehmer am Damberg und in den Ausflugsorten laut Programm ... besonders erlebnisreich ein April-Wochenende mit einem Bus voll Enthusiasten im Ankogelgebiet/Hannoverhaus! ...

Erfreulich auch die erste Saison mit dem neuen Lift ... gute Schneelage ... 101.697 Personen befördert! ... Allerdings leidet “Liftregisseur” Erich Mayrhofer angesichts der Kostenabrechnung von S 407.000,- unter stärkeren “Preßwehen” ... 1.579 freiwillige Helferstunden sind zwar im Gesamten ein Lichtblick, es stehen aber noch Probleme an mit Zufahrt und Parkplätzen, um eine Art Schistadion entstehen zu lassen. ... Der Lift in Hinterstoder wird samt Lizenz verpachtet ...

Sport Geyer weiterhin Anlaufstelle für Informationen, Einzahlungen u.a.m. ... Ein Film, Schi-WM Gröden, beendet die 20. Hauptversammlung ... vorverlegter Film-Nachmittag für Schuljugend (ca. 600) mit Autogrammstunde unserer Paddel-Weltmeister GünterPfaff und Kurt Preßlmayr.
1971 …
20 Jahre Schiklub ... erstes Winterprogramm bebildert, DIN A5, “Printed in Germany” durch Firmenvermittlung, Ausgabe Oktober 1970 ... Renntermine, alle Ein- und Zweitagesfahrten zu bereits genannten Zielen plus St. Gilgen und Radstadt als “Neuland”.
Eine Jugendausfahrt kostenlos und je eine Schweizer Woche Laax-Flims und St. Moritz/Bever ... alles übersichtlich präsentiert...

Pistengerät-Inbetriebnahme am Damberg ... erst ein Steyrwerke-Versuchs-Modell zur Probe, Genehmigung Gen.Dir. Rabus, ... für Hang-Steilheit leider nicht geeignet ... Ersatz durch Ex-Herndlecklift-Pistenraupe lässt an leichtere Hangpräparierung glauben …

Überdachung von Liftanlage und Fahrzeug erfordert Bau einer Talstation mit Garage, Werkstatt und Lagerräumen ... stolze S 114.804,- fallen an, trotz 1.176 Stunden Eigenleistung.

Aufopfernder Dauer-Reparatureinsatz von Liftwart und “Raupenkutscher” Karl Wagner muss erwähnt werden ... Hangbeschaffenheit, Pannenhäufung und Schneearmut zwingen schließlich zur Pistengerät-Endlösung: Alteisen!

Zunehmende Büroarbeit erfordert eigenes Sekretariat ... Dienststelle ... wieder Baustelle für die “vieljährig Freiwilligen” ... (fast) immer dieselben!! ...”Tatort” Pfarrstiege 4 ... Friedl Nöbauer eröffnet Reigen der braven Arbeitsbienen! Sitzungs-Ortwechsel vom Minichmayr in die Schwechater ... Vereinsziel - 1.000 Mitglieder zum 20er Jubiläum mit 1.254 mehr als erreicht ...Stadt-Projekt Dambergwarte durch Spendenaktion unterstützt ... ergiebiger Liftbetrieb an 55 Tagen/296 Betriebsstunden.

Wahl von L. Pröhl-Seyrl zum Präsidenten, eine verdiente Anerkennung ... Erich Mayrhofer wird Obmann, Kurt Nöbauer Stellvertreter, Richard Stadik 2. Sportwart, Christian Horst 2. Schriftführer ... Betreuer für Jugend Hermann Reiter, Presse und Werbung Dr. Hermann Schneeweiss, für Geräte- und Sachspendenbeschaffung Franz Helmreich ... auch einstimmige Wahl von Max Geyer und Heini Eidenböck zu Ehrenobmännern ... Beiräte, wie von Anfang an, Weiss und Niedermayr.
1972 …
Planierarbeiten und Schlägerungen zur Lifthang-Verbreiterung einvernehmlich mit Grundbesitzern (Brandl/Kaltenbrunner) ... Klub erwirkt auch Straßenausbau Gemeinde St. Ulrich und Land Ob.Öst. ... Sportprogramm leidet stark unter Schneemangel ... trotzdem 150 Teilnehmer bei Jugend-Ausfahrt verbunden mit Vereinslauf.

Jungtalent Monika Mooshammer erkämpft Aufstieg in den Landes-Schülerkader ... Herantasten an Langlaufsport ... Loipenplanung in Liftnähe mit Dr. H. Zelenka und Kurt Heubusch als Zugpferde und Geräte-Verleih durch SPORT-GEYER ... leider wenig Echo aus Wintersportkreisen ... somit Storno weiterer Ausbaupläne.

Auch Schikurs-Betrieb im schneearmen Winter reduziert, obwohl bereits 9 Lehrwarte und mehrere Anwärter in den Startlöchern ... dafür klaglose Urlaubswochen in St. Moritz und Gröden ... Schigymnastik auf Punzerschule ausgedehnt - Pressekontakte verbessert über Lokalreporter-Verbindungen ... 380 Schüler und Jugendläufer von gesamt 1.370 Mitgliedern zeugen von guter Nachwuchsbetreuung ... Kassabewegungen um S 101.126,- ausgeglichen.
1973 …
Von da an dienen an Stelle der Archiv-Protokolle die jährlichen Winterprogramme zur weiteren Berichterstattung aus Zeitabläufen von je 10 Jahren ... was ist aus den restlichen 70er Jahren dabei noch festzuhalten?

Neue Zielorte für Ein- und Zweitagesfahrten wie Hochwurzen, Reiteralm, Pruggern, Gosau, Loser, Flachau, Zauchensee, Sportgastein ... für Schiwochen Lech, Kitzbühel, Bad Gastein, St. Christina/Gröden, Zermatt und La Plagne (F) ... alles in bewährter Zusammenarbeit mit “Wieltsch-Reisen”.
Geführte Schitouren im Frühjahr - Dietlhölle, Sigistal, Roßkar, Dachstein und Kloben im Glocknerbereich u.v.m. - als “Reise-Leithammeln” müssen Wagner, Niedermayr, Haider Horst, Nöbauer, Holzmann, Mayrhofer, Brandner R. und Hain Herbert herhalten ... RUEFA bietet unter “Schi-Expreß” zusätzlich Tagesausflüge an, preisbegünstigt für SK-Mitglieder...
Rennsport:
Neue Austragungsorte, Glasenberg, Hohe Dirn und Bärenalm ... elektrische Zeitnehmung “Longines”, vereinseigen seit November 1973, mit unseren Kampfrichtern im Einsatz.

Hubert Infanger, in vielen Rennen erfolgreich, leitet Nachwuchstraining ... fallweise unterstützt auch von Kubin Helmut, Kremsmayr Herta oder Lehner Walter ... Vereins-Cup neu im Programm ... Sieger 1979 Niedermayr Hubert, auch Bezirks- Jugendmeister 1977...

Immer stärker werdender Andrang zur Schigymnastik ... Sepp Doppelmayr hilft anfangs als Vorturner mit ... von zusätzlich genehmigter Benützung des Gymnasium- Turnsaales wird reger Gebrauch gemacht ...

Schiverband teilt Bundesland in Zonen und setzt Gebietsvertreter ein ... für Ennsund Steyrtal Erich Kammerhuber, Molln ... dieser vermittelt u.a. einen interessanten Werksbesuch unserer Mannschaft bei Fa. “Dachstein”-Schischuh-Erzeugung.

Schikurs-Verlegung wetterbedingt fallweise nach Vorderstoder, Höß oder Linzerhaus ... Kinderkurse mit mehr Anreiz durch Disney-Figuren gestaltet ... Gemeinschaftspflege auch durch Sommer-, Herbst- und Bergwanderungen vertieft.

Erich Mayrhofer wird mehr und mehr zur “Klub-Lokomotive” ... bringt Sponsoren und Prominenz zum Klub ... schafft Verbindung zu Ausrüstern, zu Handel und Gewerbe sowie zu Nachbarvereinen ... mit 2.140 Mitgliedern wächst der Schiklub 1977 zum größten ÖSV-Verein an...

Erdkabel-Verlegung zur Lift-Talstation als Vorsorge für spätere Umstellung auf Elektroantrieb ... störanfälliger und umweltbelastender Benzinbetrieb zu kostenspielig in bezug auf Reparaturen ... außerdem ist durch häufige Spontaneinsätze über die jährlichen Routinearbeiten an Liftanlage und Gelände hinaus die freiwillige “Zwangsarbeiter-Gruppe” oft überfordert!
Zum 25. Vereinsjahr erscheint das Programmheft 1976/77 bereits mit der Namens-Beifügung “MUSICA”.
Als Werbeträger für die, dem Sport aufgeschlossene Firma, kann der Klub dem Nachwuchs noch mehr bieten.

Eine zweite kostenlose Ausfahrt, für Schüler und Jugendläufer getrennt, wird eingeführt ... auch die Inseraten-Werbung Steyrer und benachbarter Firmen in unserem Programmheft mit steigender, der Mitgliederzahl angeglichener Auflage ... Im Geleitwort zu dieser Jubiläums-Broschüre gratuliert Franz Weiss dem Klub bereits als Bürgermeister.
Schi-Prominenz zu Gast ...
Karl Schranz kommt 1975 zu unserer Hauptversammlung und Franz Klammer im Olympiajahr Innsbruck II 1976 nach seinem sensationellen Abfahrtssieg.

Große Trauer 1978 in der Steyrer Sportwelt ...
unser Max Geyer, einer der profiliertesten Schiläufer jener Zeit, verstirbt völlig unerwartet im Alter von 66 Jahren.
Weiteres aus den “Siebzigern”:
Christian Horst meldet sich, berufsbedingt, nach Griechenland ab ... Werbetrommel für Langlaufsport, zweiter Anlauf, Echo wieder mäßig ... Schi-Bob, in den Schlagzeilen durch führendes Modell “HARI”-Hersteller Fa. Riha, Steyr und erfolgreich betreut durch unseren Frank Neuwirth, findet Beachtung, tangiert aber das Alpin-Programm des Klubs wie des ÖSV nicht.

VW-Bus für Versorgungs- und Zubringerfahrten, Anschaffung 1976, erweist sich als absolut notwendiger Bestand ... Druckschriften-Erstellung erbenfalls ab diesem Jahr durch Fa. TOP-Print.

In den Vereinsnachrichten und Broschüren ab 1979 deklariert sich Klub auch offiziell als “Mitglied des allgemeinen Sportverbandes” - ASVÖ.
Die 80er Jahre:
Erster Schwerpunkt: Projekt Schiffmeisterhaus ... es wird die Chance wahrgenommen, das denkmalgeschützte Gebäude trotz des schlechten Zustandes zu pachten und zu renovieren, einschließlich einer inneren Umgestaltung ... ein Arbeitsumfang, der in Kürze nicht zu beschreiben ist.

Motivation zu diesem “Kraftakt” ist einerseits die Schaffung eines richtigen Klubheims anstatt der zu beengt gewordenen Dienststelle Pfarrstiege 4 und andererseits einen Beitrag zu leisten zur besonderen Stadtbildpflege anläßlich der 1000-Jahr- Feier.

Nach viel Arbeitsaufwand, Mühen und Geldsorgen wird .. “Werk vollbracht” .. gefeiert, mit einem Tag der offenen Tür am 15. November 1980, unter Danksagung allen Spendern und Helfern.

Voll durchstarten heißt es sofort nach Umzug ins zentral gelegene und gut gelungene Vereinshaus ... 2.500 Mitglieder gilt es bereits zu betreuen ... Talentsuche für Rennlauf-Nachwuchs ist angesagt ... dazu Trainer- und Sportwarteaufruf an Eltern und Schulen.

Ausweitung der Urlaubsangebote auf Schiwochen auch des befreundeten Schiklub Wels ... detto im Gegenzug natürlich auch ... Arbeitsanstieg im Sekretariat zwingt zu mehr Bürostunden ... Traudi Haider teilt das harte Los mit Friedl Nöbauer im Halbtagswechsel.
Reformen 1981 nach 30 Vereinsjahren:
Winterprogramm in Format A4 ... umfangreicher in Wort und Bild sowie Firmenwerbung ... Inserate vom Sporthandel sogar mit aktuellen Sonderangeboten ... Großauflage für Versand, über Mitglieder hinaus, auch an jeden Steyrer Haushalt.

Ein attraktives Halstuch mit Autogrammen der Nationalkader-Größen, als Klubgabe pro Mitglied und Neuaufnahme, erfreut allgemein ... eine Plakette “30 Jahre SK-Steyr Musica”, ähnlich dem Vereinsabzeichen, dient als Baustein sowie als Beigabe zu Sieger-Urkunden.

3 Tage Zeltfest, Nähe Schiffmeisterhaus, verlaufen stimmungsvoll als Schifahrertreff und veranlassen zu einem Zelt-Eigenbau für spätere Stadtfest-Teilnahme - Regie Holzmann Adi, T atort!: Werkstatt Fa. AGRE.

Bgmst. Weiss wird Ehrenpräsident ... Dir. Polansky, neuer Mann am Steuer des Landes-Schiverbandes, würdigt die Errungenschaften und besonderen Leistungen des Klubs ... vermeldet aber auch Neues vom ÖSV, wie weitreichende Lift- und Seilbahn-Ermäßigungen und Fahrpreis-Nachlass seitens ÖBB für Mitglieder ... Pistenregeln für Fahrverhalten und Strecken-Kennzeichnungen kommen in den Schi-Centren zum Aushang.

Anbringung von 4 neuen Klub-Schaukästen, Stadtplatz, Münichholz, Resthof und vor dem Klubheim, mit besonderem Werbevertrag …
Ein schwerer Schlag trifft uns 1982 ...
Ludwig Pröhl-Seyrl verlässt uns für immer - unfassbar, aber in den zahlreichen Nachrufen kommt es zum Ausdruck: In seinem Geist ist das Klubleben weiterzupflegen ...

... Jugendläufer, besonders aus Kinderklassen, werden sportärztlichen Tests unterzogen ...

 Schigymnastik wird modernisiert, erweitert auf Aerobic, Disco-Gym, mit voller Lautstärke sowie Frühjahrs-Geländeläufe ... bewährte Übungsleiter Ditze, Helmreich, Holzleithner, Dresl, Urban Andy, Forster Manfred und nicht zuletzt Ricki Lechner ...

VW-Bus, schon sehr kilometerreich, wird 1982 durch FORD-Taunus ersetzt ... Schikurse werden fast zu Großeinsätzen, mit Abschlussrennen ... Vorzugsgebiete Forsteralm/Wurzeralm ... Neuerungen im Schi-Lehrplan werden an Koordinationstagen in Obertauern vermittelt …

Klub- und Verbandsarzt Primarius Dr. Hoflehner wird 1982 Ärzteweltmeister .. Hans Sommer jun. übernimmt auch Ressort Presse und Publikationen wie u.a. Gestaltung der Klubzeitschrift ... als neues Fahrtenziel kommt Mühlbach/Hochkönig ins Programm ... auch Steyrer Zeitung-Leserfahrten werden einbezogen und
Tiefschneetage im Vorwinter ...

Semesterferien, Schiwoche Gastein, Hotel Straubinger, wird Tradition ... beliebt werden auch die Urlaubswochen in Sölden, Val Thorens, Ischgl/Galtür, Flirsch/Arlberg und Schladming/Birnberg ... wofür als Reise-Schani bzw. Gruppenbetreuer u.a. noch Walter Lehner, Bruno Presenhuber, Hans Dresl, Peter Kitzmüller, Felbauer Rudi, Helga und Erwin Wittwer sowie Hans Sommer sen. vergattert werden...

Dem sportlichen Leiter, Kurt Nöbauer, inzwischen auch ÖSV-Gebietsbeauftragter für Enns- und Steyrtal - in Nachfolge von E. Kammerhuber/Molln - stehen Helmut Kubin und ab 1985 Ernst Grill als Sportwart zur Seite ... auch ein eigenes Jugendreferat mit Schlader Thomas, Rammerstorfer Otto, Ressler Gernot und Urban Andreas ...
Stolze Erfolge weist der Saison-Bericht 1984/85 auf ...
Klassensiege bei Landescup- und Punkterennen wie bei Meisterschaftsbewerben in schon genannten Orten, dazu noch Bodenwies, durch Infanger Hubert, Roßbach Gerald, Schlader Thomas, Pristavnik Robert und Hubert Braunegger.

Gute Platzierungen weiterer Schiklub-Läufer scheinen in den Ergebnislisten als Beweis des eifrigen Trainings auf ... sogar schon Namen aus der nächsten Generation wie Sommer Mathias oder Infanger Daniel.

Grill Hans-Peter, schon als Jugendläufer dominant, schafft Aufnahme ans Sportgymnasium Stams, den Einzug in den ÖSV-Nachwuchskader, startet beeindrukkend bei FIS-Rennen, wird dreimal Ob.Österr. Landesmeister und Zweiter der Studenten-WM 1989 in Bulgrien.

Kampfrichter-Mannschaft-Verstärkung durch Brandner Rudi, Presenhuber Bruno und Kitzmüller Peter ... Sepp Radlmayr, Zeugwart, zählt als Helfer dazu ... Kari-Team mehr als ausgelastet in lokalen wie regionalen ÖSV-ASVÖ- und Firmenrennen ... auch durch Schulwettkämpfe und Schikurs-Leistungsprüfungen ...

Ab Saison 1987 ist dabei die neue ALGE-Computer-Zeitnehmung in Verwendung ... Dauer-Hauptsorge, Torrichter-Besetzung ...”Last Minute”-Problemlösung schafft aber jeweils “Capo” Strauß Karl.

“Lehrwarte-Motor” Hans Ressler, auch Obmann-Stellvertreter, bringt mit Prof. Kruckenhauser und Prof. Hoppichler Mai 1983 zwei “Schi-Götter” nach Steyr ...organisiert hier die Tagung “Schilehrwesen 1983 - Interski Austria”... inclusive Rathaus-Empfang und Klubheim-Besichtigung...

Ein Ereignis, das leider unser Eidenböck Heini, Freund und Mitfighter der ersten Stunde, nicht mehr miterlebte ... ein schmerzlicher Verlust für unsere Gemeinschaft. Hauptversammlung 1984 erstmals im Stadtsaal ... dann wahlweise je nach Anlass wieder Casino ... Veranstaltung mehrere Jahre hindurch verbunden mit Präsentation aktueller Sportausrüstung seitens Sport Eybl, Scheinecker, Leibner/Backfrieder, Gollner und Neugebauer.

Spezielle “Volkszählung” Saison-Ende 1984 mit Ergebnis: 4.500 betreute Personen allein bei Schikursen, Turnabenden, Ausfahrten und Schi-Wochen ... bestätigt
wachsenden Mitarbeiterbedarf.

Um zusätzliche Lehrwarte, Kampfrichter, Vorturner, Helfer für Liftbetrieb und andere Vereinsaufgaben wird daher geworben ... nicht nur beim lauten Schi-Volk-Treff am Stadtfest ... auch durch Flüster-Propaganda und “Kappl-Fang” ...

Schi-Klub-Zelt am Stadtplatz ab 1983 wird im Stadtfest-Trubel gern angepeilt, da Heiterkeit bei fester und flüssiger Nahrung im Angebot sowie Spannung beim Kinder-Stau an Harry’s Schnürl-Fischbude!

Werbung auch in den Schulen durch Schi-Lift-Freifahrt in Plan-Turnstunden sowie Vermittlung von Erfahrung zum Thema “Sicherheit im Schilauf” ...

Abgabe von verbilligten Höß- und Wurzeralm-Liftkarten zu weiter ermäßigtem “Schiklub-Preis”... Tages- und Halbtagsfahrten, wochentags in die nahen Schigebiete mit Vereins-Kleinbus werden angeboten ...
Bewegungen im Referat Lehrwesen ...
Ressler Hans wird Landeslehrwart, auch Delegierter zu “Interski”-Kongressen in Europa und Übersee ... Dresl Hans übernimmt die Referatsleitung im Klub ... mit Steiner Franz, Rammerstorfer Otto und Schlader Thomas wächst Team 1987 auf 25 Staatl. geprüfte Lehrwarte.

Vorgesehene Weiterschulung von Niedermayr Hubert und Infanger Hubert zum Lehrwarte-Ausbildner kann, teils aus beruflichen und terminlichen Gründen, nicht zu Ende geführt bzw. nicht in die Praxis umgesetzt werden ... Erfolge dafür aber im Lehrwarte-Rennsport ... Schlader Thomas wird 1986 ob.österr. Lehrwarte-Landesmeister und Infanger Hubert gewinnt den Schi-Tennis-Kombi-Bewerb ... Auch der Mannschaftssieg in diesem Bewerb gehört SK Steyr-Musica ...

Tennis wird mehr und mehr “IN” ... Turniere beleben fallweise auch die EKWSportanlage in Mühlrading ... mit Grillabend-Finale, wobei unser Karl Wagner neben seinem Metier Kameraführung auch als Kotelett- und Brathendl-Pfleger!! glänzt.
Weitere “Wechsel-Erscheinungen”:
Pistenflucht zum Tourenschilauf ... selbst Lehrwarte wie Kubin, Grims Karl, Dresl und Co etc. zieht es weg von Lift- und Pistenandrang zu Tiefschnee und Firnerlebnis. Sepp Radlmayr, eingefleischter Tourengeher wechselt von Super 8-Film zu Video ... Qualität seiner Berg- und Schifilme dabei aber konstant gut.

Reise-Partnerschaft mit Fa. Wieltsch wechselt 1987/88 zum Hause Schwaninger ... neuerdings “Taktstock”-Wechsel auch bei den Lehrwarten 1988/89 ... Schorl Blaimauer übernimmt das Kommando von Dresl Hans.Verbleibt nur noch “Lichtwechsel” und zwar: “
Beleuchtung” der 90er Jahre ... mit fallweisen Rückblendungen:
Hat der Klub am Beginn des 5. Jahrzehnts noch den Beinamen “MUSICA”, so grüßt er ab dem Vereinsjahr 1991/92, nach genau vierzig “Dienst-Jahren”, als:
SCHIKLUB STEYR SPARKASSE.

Die jährliche Programmgestaltung durch die einzelnen Sparten Sport, Lehrwesen, Fahrten/Urlaube etc. sowie die Administration unterliegen aber dadurch keinen wesentlichen Veränderungen.

Die Fa. TOP PRINT, SK-Zeitschrift-Hersteller 1982 - 1991, bei Inhaltsverantwortung Sommer Hans jun., wird durch Druckerei PRIETZEL abgelöst. Für Inhalt zuständig Manfred Forster. Dies sei nur am Rande erwähnt ... Markant hingegen: Modernisierung der Büro-Arbeit durch EDV-Anlage.

40-Jahr-Feier Okt./Nov. 1991,
mit vier Veranstaltung wie: Sport-Stammtisch Mi. 30.10., Schwechater Hof, mit Hans Pum, ÖSV-Alpinchef, Thema Olympia Albertville, moderiert von ORF-Sportreporter Hans Huber.

Jahreshauptversammlung Fr. 8.11. Casino mit Festlegung des neuen Klubnamens und Bekanntgabe an die Mitglieder.

Rathaus-Empfang der Gründungs-Mitglieder und Funktionäre durch Bgmst. Leithenmayr, Fr. 15.11., mit Ehrungen durch Schiverband und ASVÖ ... Präsident Altenstrasser betont dabei lobend seine Beziehungen zu Steyr ... die Erinnerung an seine ersten Schispuren hierorts und die gute Zusammenarbeit mit seinem, aus unseren Reihen kommenden Vize, Hans Ressler.

Ein Unterhaltungsabend, Sa. 16.11. im Stadtsaal, bei Musik, Tanz und Gymnastik-Einlagen, moderiert als Show-Block ... mit Streifzug durch die Jahrzehnte-Entwicklung von Schi-Ausrüstung und Bekleidung ... Ötzi und Yeti a dabei! ...

Klubzeitung 1991/92, auch sonst geprägt als Jubiläums-Programm mit Daten aus allen Arbeitsbereichen ... dazu Sonderbeigabe, 8seitig, herausnehmbar, eine bebilderte, gereimte Vereins-Chronik, die schon 1986 im Stadtsaal vorgetragen, als “Erstaufführung” gut zur 35-Jahr-Feier gepasst hatte.

Vereinsleben ohne sommerlichen Winterschlaf!! ... wöchentlich, Dienstag-Treff ... Klubheim, Sitzungszimmer mit Ergebnisberichten, Terminvorschau, Post- und Geldfragenbehandlung etc. ... engerer Kreis auch nach Saison-Ende weiter damit befasst, bis nächsten Winteranfang.

Sommer-Themen: Fahrten- bzw. Urlaubsziele, Termine, Quartiere, Preise fixieren ... Wander- wie Bergtage und Rad-Ausflüge festlegen, periodische Mitteilungen ausarbeiten und an Mitglieder versenden ... Schilift- und Fahrzeug-Service vorsehen ... Beschickung von Lehrgängen, Gletscher-Trainings-Tage ... Auswahl werbewirksamer Schibekleidung unter Preis-Poker ... Stadtfest- und Flohmarkt-Belange u.a.m.

Eine Art “Entwicklungshilfe” - Dienst am Kunden ... aber kaum wahrnehmbar vom schifahrenden Volk wie etwa Werbe-Aktionen oder Veranstaltungen für und mit Publikum ...

Gern erinnert sich vor allem unser Nachwuchs an Gast-Auftritte heimischer Schi-Größen im Casino wie Helmut Höflehner, Haus ... Franz Gruber, Molln ... bei früheren Hauptversammlungen oder den Fachvortrag von ÖSV-Team-Arzt Dr. Toni Wicker.

Apropos Werbung ... ein Taschenformat-Terminkalender als extra Programm-Beilage ... “Klubgabe”-Scheckheft mit Gutschein-Set für Einkaufs-Vorteile und begünstigte Leistungen ... analog “VIP”-Pass der Fa. Braunsberger ... Gutschein- Aktionen mit Sport Eybl und letztlich auch mit Sport Hervis.

Tageskarten-Vermittlung zum “Schiklub-Preis” ... ausgedehnt auch auf Region Haus-Schladming-Pichl ... alles mit Doppelwirkung pro Mitglied und pro Klub ... auch T-Shirt, Stirnband oder Kapperl-Abgabe im Sekretariat ... das vorbildlich geführt von Fr. Angela und Co. in allen Belangen der vielfältigen Vereins-Arbeit.

Auch Rückschläge gibt es und Problemfälle ... wie Mitgliederschwund ... Schäden an Liftanlagen und Lifthang ...Sorgen in der Fahrzeughaltung und Ausfall von “Arbeits-Tieren”.

Ergo ... noch mehr Werbung um “Kapital und Personal” ... unter der Knute von nimmermüdem “Triebwerk” Mayrhofer Erich sowie getreu der Parole des Erst- Präsidenten Glöckel: “Idealismus und Kameradschaft first”.
Verwirklichungen und Begebenheiten in dieser 5. Dekade:
Schaufenster-Video-Projektion von Klub-Infos und Radlmaier-Filmen im Sparkassen- und Sport Eybl-Bereich ... Wandkalenderversand an Mitglieder zwecks Jugendförderung ... Dressen- und Schi-Anzüge-Beschaffung für Rennläufer, Trainer, Vorturner, Kampfrichter und Helfer ... mit Selbstbehalt ... einheitliches Auftreten ist gefragt ... Kippstangen-Kauf für zeitgemäßes Training und Torlauf-Bewerbe ... Vermarktung von Bus-Werbeflächen ... Schi-Gymnastik, “Saalschlachten” von Punzerschule längst ins Berufsschul-Center verlegt ... Vorturnerzuwachs, Klammer Gaby, Hübsch Gerald.

Turner-Einkehr mit geselligem “Mineralstoff”-Nachtanken” ... obligatorisch dazu, alle Jahre wieder ... Feier mit stimmungs- und glasvollen Weihnachtswünschen ... schon 1997 blickt da Hans Dresl auf 20 schwung- und sprungvolle Jahre zurück.

Teils auch auf Schitouren-Einsätze ... von “Dirn-Beschnupperung” mit Einsteigern
bis Befahrung von Varianten oder Extrem-Gelände mit Teilnehmergruppen ... beliebte Touren wie Dachstein-Überquerung, Leobner, Hochsuhr, Sigistal, Dietl Hölle, Roßkar oder Kloben, Leitung meist Kurt Nöbauer, sind und bleiben Bestandteil des Winterprogramms.

Nächster Tapeten-Wechsel 1993: aus “Sparkasse” wird „Raiffeisen“
So auch Klub-Beiname und -Image ... Bekanntgabe an Mitglieder und Öffentlichkeit durch Programmheft 1993/94, das, ein besonderes “Danke schön” an alle Inserenten beinhaltend, mit neuem Logo erscheint. Später ab Nr. 97/98 wechselt auch die Herstellung der Zeitung zur Druckerei Mittermüller, Rohr ... gezielte Werbung nun auch durch Schikurs-Intensivierung.
1995/96 ...
zwei Termine ... für Jugend und Erwachsene getrennt ... Seniorengruppen,wie eh und je mit Final-Wett!!-Rennen...

Perfektionskurse dafür mit gebotenem Ernst ... Kinderkurse ab 4 Jahren bei neuem, klubeigenem Baby-Lift ... gekonnte Obhut, Kremsmayr Herta oder früher von Wittwer Helga ... übertragen auf neue Betreuerinnen wie Karin Stütz und Petra Zacha.

Lehrwart-Haudegen Freischlag Franz fällt leider krankheitsbedingt einige Zeit aus ... härtere Bandagen im Lehrwesen auch infolge Häufung der Kursteilnehmer ... ab
1994/95 zusätzlich durch Snowboard-Fahrer.

Mehrbelastung wird aber geschaukelt mit frischen Kräften und Helfern ... Tunko Gerda, Hochleitner Mario, Kaltenböck Jürgen, Berger Erich, Birringer Thomas oder Ditze Elke ... vor allem aber durch Stefan Strasser ... mit Eigenschaften eines Chefideologen!

Snowboard findet mehr und mehr Eingang und Förderung im Schiklub ...
Ausschreibung von eigenen Tagesfahrten mit Begleitung von schon bekannten Board-Fans aus dem Schifahrerlager im Klub ... Einbeziehung von Snowboard-News im Vereinsblatt mit unerlässlichem Fachwörter-Lexikon.

Umschau im Bezirk nach weiteren geeigneten Boardern, bereit und lernwillig, für die spezielle Lehrwarte- und Trainerlaufbahn im Hause SK Steyr ... Grundsteinlegung also schon erfolgt und bestätigt durch eigene Snowboard-Kurse und Trainingsläufe mit Zeitnehmung seitens unserer Kampfrichter-Garde.

Stichwort Kampfrichter-Crew: Aufstockung dringend notwendig ... da mehr Engagement beim Ennstal-Cup ... im eigenen “Alpin-Nest” voll eifrigem Nachwuchs und eben durch Neuland Snowboard ... einsamer Rufer und Sucher nach Zustrom ... Chef-“Kari” Rudi Brandner ... aber neue Leute schwer zu ködern ... verständlich, da Anreiz zu beschwingtem Gleiten auf Schi halt viel größer ist als zu “Arbeitsdienst” mit Verantwortung.

Sein Vorgänger Karl Wagner ist nicht mehr ... Gründungsmitglied, verdienter Langzeit-Kampfrichter mit Höhepunkt Olympia-Einsatz Innsbruck 1976 ... legendär auch als “20 Jahre lang Schilift-Mädchen für alles”, erliegt 1993 einem schweren Leiden ... keine zwei Jahre nach seiner Frau Irma, ebenfalls erfolgreiche Läuferin der ersten Schiklub-Jahre.

“Urgestein”-Karl Fischer, ohne Übertreibung eine ob.österr. Kampfrichterlegende ... ein Stamm mit 92 Jahresringen ... hat Bewegungen und Stationen in den 50 Vereinsjahren miterlebt und -geprägt ... erster und langjähriger Leiter der SKKari-Truppe und vom Schiverband nominierter Chefkampfrichter bei unzähligen Vereins- und Verbandsrennen ... unermüdlich auch bei jedem anderen Einsatz für den Verein.

Nacheiferer daher immer gefragt ... auch als Helfer, wie schon gehabt, aus dem Familienkreis der Nachwuchsläufer ... Freunde, auch mit Interesse an Kampfrichter-Ausbildung, wie zuletzt Ofner Christian, mit Abschlussprüfung ...

Hier ein Kapitel “Sommer-Zeit im Schiklub” einzuschieben, wäre vermessen, denn ...Sommer Hans sen. Ist wie Karl Fischer fast das ganze Jahr “Täter” in Vereins-Sachen ... als Kampfrichter und als Universal-Roboter ... mit Hauptlast Schilift-Betrieb ... ein Erbe von Vorgänger Wagner Karl ...
Schilifte, ein Dauerbrenner das ganze Vereinsjahr ...
Wahrung der Betriebsbereitschaft nach Gesetz ... Kontakthaltung mit den Grundeigentümern Fam. Kaiserlehner/Brandl sowie Fam. Kaltenbrunner zwecks ungestörter Viehweide am Lifthang im Sommer.

Einbeziehung des Liftbetreibers (dzt. Hr. Grünmann) in allen Betriebsfragen ... Verbesserungen am Großlift wie Elektrifizierung 1996 und Montage eines Kleinliftes mit Vorkehrungen als Anreiz für Kinder-Schikurse ... Gerätelagerung von Zubehör für Lifte und für Stadtfest-Standplatz.

Schiklub? ... von guten Geistern nicht verlassen ...
im Gegenteil, ... die Hausers sind da, wo immer Not am Mann und Frau ist ... ohne die Rosi und den Friedl wären Babylift, Kinder-Schi-Arena, Vereinsheim sowie Inventar für Kampfgericht, Rennen und Training etc. bestenfalls “Halbfabrikate”.

Fa. Kaltenböck Reisen löst für Tagesfahrten und Schiwochen ab Winter 1995/96 die Fa. Schwaninger ab ... für Wochenendfahrten gelingt schon ab 1994 Fahrpreis-Stabilität durch Zuschüsse namhafter Sponsoren ... Reiteralm, Haus, Kasberg und Hochkar scheinen neu im Programm auf ... ebenso Saalbach und Hofgastein als Tagestour.

In jedem Falle auch für Snowboarder ... Schladming-Sonderfahrten für Jubilare, mit oder ohne Schi, kommen als Klub-Leistung sehr gut an ... Schiwochen wie gehabt ... neu dazu Osterwoche und Kurz-Urlaube Badgastein und Dolomitenwoche in Cavalese ... Arlberg und Gasteinertal per ÖBB ... als Probe-“Galopp”.

Da gehen die obligaten Nachsaison-Urlaubertreffs ... mit Video-Rückblick und Foto-Bazar schon flotter über die Bühne ... noch flotter die Raclette-Schlussabende der Mayrhofer-gesteuerten Val Thorens-Wochen ... wo ein Stadtoberhaupt i.R. nicht ruht und, “Schwarz auf Weiss”, die Sünder der Woche porträtiert ... d.h. mit feiner Klinge, schnellgereimt, aufblättert ... jedes Mal eine dichterische Glanznummer ... keine “Schwarz”-Malerei.

Übrigens, Oberhäupter gibt’s im Schiklub auch “Weiss”-glänzend! ... Leider gehen Schiurlaube auch mit bitterem Nachgeschmack zu Ende ... etwa durch Schneemangel oder Verletzungen ... In der Kitzbühel-Woche 1997 trifft beides zu ... ein schwerer Unfall, eben infolge Schneemangel, setzt Kurt Nöbauer fast ein Jahr lang außer Gefecht.

Auch für Gründungsmitglied Wecht Trude, aktiv in allen Belangen, bleiben die Kitzbüheler Tage die letzten Freuden an Sport und geselligem Freizeitverlauf ... nachdem sie auf tragische Weise seither ans Bett gefesselt ist.
Rennsportgeschehen … auch wechselhaft wie die Witterung ...
leidet z.B. die Stadt- und Klubmeisterschaft 1989, Bärenalm, unter Teilnehmermanko und Schlechtwetter, auch zum Bedauern der Stadtsport-Gewaltigen Sablik/Obrist/Sommer, so bringt es Grill Hans Peter zu “Gastspiel”-Erfolgen in den USA, zum Bronze-Stockerlplatz bei der Universiade 1992 in Zakopane und zum 16-fachen ob.österr. Landesmeister.

Sonstige Ausbeute, unserem Großverein angemessen, eher spärlich ... alters- oder berufsbedingt fallen aktive und sogar Hoffnungsläufer aus vorderen Rängen heraus oder treten ab in Richtung anderer Sportarten ... Vereinsmeister 1992 werden Infanger Hubert/Freiberger Andrea ... 1993 Hochleitner Mario/Kremsmayr Herta ... 1994 Kerbl Holger/Grassnigg Sandra und 1996 Niedermayr Hubert/Kremsmayr Herta...
Es beeinflusst auch der steigende Kostendruck immer mehr die Lust am Wettkampf ... auch allgemein macht sich ein Abbröckeln von einst eifrigen “Teilhabern” am Gesamt-Vereinsleben bemerkbar ... zu Gunsten von Gruppenbildung wie nach Urlaubs- und anderen Gemeinsam-Erlebnissen.

Da kommt 1995/96 wieder Freude auf ...
Linderung von Abnützungserscheinungen durch “Frischzellenkur” … die Aktiv-Truppe im ASKÖ-Schiverein mit Hans Büsser, Hermann Kiss und Thomas Springer an der Spitze tritt, einvernehmlich mit beiden Vereinsleitungen, zum Schiklub über.

Auslösend hiezu, wie 1951 zur Schiklub-Gründung, ist wieder der aktiven Sportler Wunsch nach uneingeschränkter Fortsetzung des Schi-Rennlaufs ... ähnlich formuliert in einer Pressemeldung: “Engpass an Wettkampf-Betreuung veranlasst schi-besessene Rennläufer zu „Stall-Wechsel”.

Die Zuwanderung löst anfangs einige Skepsis aus, ohne “Fremdenfeindlichkeit” versteht sich, bald überwiegt aber die Anerkennung von Werten wie: Blutauffrischung, neue Welle, Rundumschlag und unermüdliches Vorantreiben von neuen Ideen und Verbesserungen, in Richtung Erfolg und Ruf für Mannschaft und Verein. Aus heutiger Sicht ist somit aus dem erweiterten Arbeitskreis eine “bekömmliche Jubiläumsmischung” geworden.

Der “Familienzuwachs” legt sich nach “Einschwingen” im neuen Umfeld mächtig ins Zeug ... Kindergymnastik ab 6 Jahre mit Alexandra Schulz/Martina Hochleitner ... Gleichgewichts- und Kraft-Training, Geländeläufe ... Fahrten zum Schneetraining mit Kindern und Jugendläufern ... fallweise unter Beiziehung von Eltern zur Kontaktpflege und Transportunterstützung.

Trainer-Kooperation mit Lehrwarten, das Fahrkönnen von Läufern zu verbessern ... Nicht nur Trainingseifer in allen Leistungsklassen, männlich wie weiblich, lässt aufhorchen, auch das Abschneiden der schon Ennstalcup-gehärteten Leute bei Punkterennen.

Schöne Einzelerfolge werden erzielt. ... In Grassnigg Peters “Altmeister”-Klasse noch genauso wie herab in den Klassen der Jüngeren und Jüngsten.
1999/2000 ...
Eine Anzahl von ihnen hat unser unvergessener Ernst Grill noch in seinem letzten Sportwart-Report im Programmheft 1999/2000 vorgestellt ... der Kindergruppe gab er dabei noch den Titel “Rennstars von morgen” ... leider ist er viel zu früh von uns gegangen ...  unfassbar.

Die guten Resultate der Läufer bringen den Schiklub Steyr wieder in vorderste Ränge von Mannschaftswertungen . . . mit der Zahl der Läufer und Betreuer nehmen auch Transportprobleme zu . . . notwendiger Zweit-Bus wird Okt. 1999 angeschafft . . . auch Zugriff auf Leihfahrzeug, z.B. Sport Eybl, fallweise erforderlich . . . dadurch leichtere Fahrplanabstimmung zwischen Rennkader / Kampfrichtr / Lehrwarteteam und anderen Fuhrpark-Belangen.
Mountainbiker haben da eigene “Fahrpläne” ...
die hauen sich im Sommer, wie u.a. Kiss Hermann und Springer Thomas, nicht über d’Häuser sondern sind sprichwörtlich “über alle Berge” ... wenn grad kein Gletscher-Schilauf angesagt ist ... Hauptsach‘ ... gemäß Kondi-Parole: nur net lockerlassen!! . . . dazu gehören auch die Energie-Schübe für Flohmarkt und Stadtfest -Stand am Ennskai-pro Renn-Budget und mit Super-Einsatz ihrer “Families and Friends”.
.
Was so im Gesamtverein an Kosten anfällt ... da geht die Cilly, unsere Finanz-Fee mit limitiertem “Spenderherz” oft zweimal die Wände hoch ... eben wörtlich, hochalpin, als ambitionierte Berggeherin und “hauptamtlich” - wenn Spesenritter versuchen “ihre Bank” zu sprengen ... Keine leichte Aufgabe, welche Cilly Baumgartner da seit Jahren bewältigt ... übernommen von Vorgänger Horst Haider, der sich schon 1980 auf Dauer für diese Funktion aufopfert ... sein beruflicher Aufstieg bis in die höchste Führungsebene in der verstaatlichen Industrie verlangte aber dann seine Ablöse.

Als Kassaprüfer steht er dennoch weiter zur Verfügung und trägt sogar Cilly’s Kassabericht stellvertretend der jährlichen Hauptversammlung vor ... an dem einen Tag im Jahr zählt sich nämlich unsere eiserne “Spar-Flamme” zum schwachen ! Geschlecht ...

Weiter im Zeitraffer ... “Ehrenamtliche” braucht jeder Sportverein - sie sollten auch genannt sein ... gewisse “Aushängeschilder” ebenso ... wie ein Ing. Rudolf Werner, ältester aktiver Schifahrer im Land ... der noch mit 90 “Lenzen” vom Auslauf-Schi aufs allerneueste Modell umstieg ...
Oder… unvergessen “Seine Korpulenz” Walter Wieltsch, der jahrelang seinen voll besetzten Bus, behangen mit “Schiklub-Steyr”-Transparent, zu entlegensten Schi-Stationen und durch mondänste Schi-Orte steuerte ... ohne Pfeifenrauch-Unterbrechung!!! ... Funktionärs-Schicksal, wie erwähnt, ereilte auch Hans Dresl und Wittwer Erwin ... als “diktat-geschädigte” Schriftführer über Jahre ... Strauss Karl, nach vielen kläglich versagten Versuchskaninchen in Schaukasten-Gestaltung, die End-Lösung ... ein Fachmann in Pension mit Zeitreserven … eine Rarität! …

Ein Lichtblick auch in Punkto Presse und P.R. allgemein. Hermann Beidl ... mit gutem Draht zu Ob.Öst. Zeitungen, zum Lokal-Radio “Unsere Welle 102,6” und zum RTV bringt er wieder etwas “Licht ins Dunkel” der schon etwas verschwommen gewesenen Öffentlichtkeitsarbeit.

Beitrag zur Vereinsführung aus der jungen Generation... Hochleitner Mario steuert SK-Büro-Anpassung an moderne Telekommunikation. Elektronic-Zeitalter bestimmt auch längst die Präzision von Renn-Ergebnissen ... Steyr-zugeordneter Ennstalcup-Lauf 1997, von Hoher Dirn kurzfristig zur Forsteralm verlegt, wird perfekt abgewickelt ... dank dem Kampfrichterteam unter Brandner Rudi ... eingeschult auf dem letzten Stand der Zeitmess-Geräte. Gelungene Veranstaltungen ziehen Folge-Aufträge nach sich ... so die Ennstalcup-Final-Siegerehrung der diesjährigen Saison im Riesen-Festzelt am Stadtplatz ...Besucherzahl, Stimmung, Programmeinlagen, Fachdiskussionen mit Sportprominenz und Lobesreden Richtung Veranstalter werten den Klub entsprechend auf.

Schifahr’n, eh und je in aller Munde ... erhält neue Impulse durch die Carving-Welle ... das Geschäft mit Schi und Zubehör nicht minder ... Vermittlung der Carving-Technik, anfangs als “Fleißaufgabe” wird für die Lehrwarte zur Routine.
Stefan Strasser, inzwischen LW-Ausbildner, übernimmt Nov.1999 von Felbauer Rudi die Leitung des Referats Lehrwesen ... Kader-Bereicherung durch Jutta Handlechner, getreue Helferin schon mehrere Jahre und Claudia Hebrank, auch kein unbekanntes Wesen! ... das gesamte Team, Lehrwarte und Betreuer, stellt Stefan im Winterprogramm-Heft 1999/2000 vor.

Alles zusammen erfreuliche Entwicklungen … leider überschattet vom tragischen Seilbahn-Unglück in Kaprun, bei dem so viele junge Menschen ums Leben kommen … auch aus den Reihen der Ob.Öst. Lehrwarte ... ein Schicksalschlag gerade zum Zeitpunkt einer Fachtagung am Kitzsteinhorn ... anberaumt von Landes-Lehrwart Konsulent Hans Ressler ... der mit anderen Kameraden vom Schiklub-Team das Geschehen hautnah miterleben muss.

Löst diese Tragödie weltweit Emotionen aus, so bewegt die Schiklub-Familie dazu noch immer die Trauer um Horst Haider ... der 5 Monate zuvor, Juni 2000 einer schweren Krankheit erliegt ...
Abnützung, wie alles im Leben, weist nach 20 “Dienstjahren” selbst das Schiffmeisterhaus auf ...
Zentrale und ganzer Stolz des Vereins ... es wäre aber nicht Erich Mayrhofer würde nicht mit Energie und Weitblick die großzügige Renovierung dieser Sportler-Heimstätte in Rekordzeit über die Bühne gegangen sein.

Mit dieser letzten und den vorherigen Feststellungen im Rückblick auf 50 Vereinsjahre verbindet der „Verfasser“ abschließend noch den Wunsch,.. dass im weiteren Verlauf der Jahre alle schriftlichen Abhandlungen …. Über die Aktivitäten dieses Klubs … und seiner darin vereinten „Lebewesen“ fortlaufend und lückenlos archiviert werden … um auch künftigen  „Geschichts-Schreibern“ Mut zu machen!!!

Dieser Wunsch sei noch bekräftigt mit dem Wortlauf einer bekannten in der Vereins-Chronik früher schon einmal gebrauchten Ansage einer chinesischen Zirkusnummer:

Möge … die Übung … gelingen“

Schi Heil                                H. Niedermayr
                                    September 2001


10 Jahre danach!
… und die ist auch wirklich gelungen, dank der Umsicht in unseren Reihen wie, unermüdlich, Rudi Brandner. Galt es doch an die etwas ausschweifende Beschreibung der ersten 50 Jahre einen Übergang und passenden Anschluss der Schi-Klub-Chronik ab der Jahrhundertwende zu „bügeln“.

Die zunehmende Handy-Computer-Laptop-Display-Plage und hektische Medien-Flut zwingen ja mehr und mehr zu Schlagwort-Infos, was Anti-Internet-„Veteranen“ – www tut!
Doch heißt es eben mit der Zeit zu gehen und weiter machen in „Hinblick-Rückblick“ auch auf die vergangenen 10 Jahre. Frei nach Farkas: „Schau’n Sie sich das an“!
2001 ….
12. Oktober große Jubiläumsfeier „50 Jahre Schiklub-Steyr“ im Steyrer Stadtsaal. Neuer Hauptsponsor Raiffeisenbank St. Ulrich und Namensänderung des Vereins auf SCHIKLUB STEYR RAIFFEISEN. Dank an den langjährigen Sponsor BANK AUSTRIA. Ein würdiges Festprogramm und die gleichlautende Broschüre bereits „Raiba-lastig“ wie Harry Bierhaus – werbeträchtig!
Raiffeisen ist ja „en gros“ als sportfördernd zu würdigen. Die „Initial-Zündung“ zu unserer Verbindung geht aber sicher auf Jahre gemeinsamer Schi-Erlebnisse zurück als wir, unter Sportsfreunden, Dir. Josef Mörtenhuber „verdächtig“ als „Geburtshelfer“ noch „Raika Sepp“ nennen durften.

Wie unsere bunte Informations-Zeitschrift, siehe Folge 81, Oktober 2001, mit Titeln wie: SK-Ausstellung in der Schlossgalerie über „Schi-Geschichte“ von Steyr 1900 – 2001, Bilder- und Geräteschau. Eigener Jugend-Nachmittag mit Bewirtung, Sport und Unterhaltung vor dem großen Jubiläumsabend.
Präsentation „Schi-Klub-Hymne“ im Wortlaut von Hans Dresl:
„Wir vom Schi-Klub halt’n z’samm in Steyr- wo ma gern daham …“
so ungefähr. Melodie vom Ötzi-Schlager  …. „Anton aus Tirol“ Werbetrommel pro Mitgliedschaft SK und ÖSV mit Hinweis auf Preisvorteile im Sporthandel wie bei Lift- und Seilbahnfahrten Unfall-Versicherung nicht zu vergessen.
Schigymnastik 2 x wöchentlich an unseren bekannten Tatorten. Kondi-Training, Fitnessprogramm und Aerobic, Bernd Scheichl, Andreas Urban rufen und peitschen! Barbara Schipek, Karin Tresohlavy, neu im Team, agieren mehr ladylike.
Die Monatszeitschrift erinnert auch laufend alle Sportfreunde an vorgesehene Termine und zeigt Ergebnisse auf.

Gleicher Themenschwerpunkt auch für die wöchentliche Sitzung rauchender Vereinsköpfe. Leider schlägt da manchmal der „Klima-Wandel“ zu und erzwingt Verschiebungen oder Absagen von Kursen, Ausfahrten oder Rennen.
Für die bewährten jährlichen Schi- und Snowboard-Kurse für jung und alt, Anfänger und „Flitzer“ sind unsere Lehrwarte zu nominieren. Ausreichend auch als Gruppenbetreuer bei Tagesfahrten und auf Urlaubswochen Jahr für Jahr. Reiseleiter detto …. auch in Leibwächter-Funktion!

Urlaubswochen in Südtirol, Bad Gastein und Val Thorens, Tagesfahrten von Schladming bis Saalbach sowie Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg ,unter Leitung von Stefan Strasser, wurden problemlos abgespult. Auch die Vereinsmeisterschaft Alpin und Snowboard kombiniert mit der Steyr-Stadtmeisterschaft dank Zuwachs in unserer Kampfrichtertruppe … Ingrid Büsser, Trixi Templ, Ines und Robert Lumplecker als erfolgreiche Ka-Ri-Prüflinge.

Von einem Race-Camp am Dachstein mit unseren Alpin-Trainern Mandi Kiss und Thomas Springer ist zu berichten, weiters von beliebten Frühjahrs-Schi-Touren wie Dachstein-Überquerung und Kloben-Befahrung im Glocknergebiet.
Sommer-Aktivitäten: Lauftraining mit Hans Dresl, Mountain biken mit den Trainern und Bergtouren in den Niederen Tauern mit Kurt Nöbauer. Als „Endspiel“ galt die ordentliche Hauptversammlung am 24. November, diesmal im Sportheim Münichholz, mit den üblichen Berichten und Vorschau auf Folge-Saison
2002 ….
Die lief nach Terminplan gut an und voran. Wieder mit Gymnastik für Mitglieder im Turnsaal Berufschule Münichholz und Gym. Werndlpark. Schikurse auch für die Kleinen inkl. „Fütterung“, Tagesausfahrten mit Lern-Einlagen zur Carving-Fahrtechnik, Race Camp wie im Vorjahr für Hobby-Rennläufer – Schi-Tests auch dabei.
Zu den Schiwochen Gröden, Val Thorens und Gastein lief noch ein 4-Tages-Kurz-Urlaub dort in der Osterwoche.

Unser Rennkader belegte vorderste Plätze im Ennstalcup-Bewerb 1 – 3 und dominierte bei der Stadt- und Vereinsmeisterschaft Forsteralm und Hinterstoder. Großer Erfolg für unser Trainerteam. Aus den Talenteschuppen unseres Kinderkaders wurden drei Läufer in der Schihauptschule Windischgarsten aufgenommen: Michaela Lumplecker, Thomas Mayrpeter und David Muhr.
Unter „Sonstiges“ fielen laut Programm ein Kinderpreisausschreiben, rege Teilnahme.
Tipps bezüglich Verhalten abseits von Pisten wie Tourengehen, Varianten-Tiefschneefahrten, Freeriden.

Ein Flohmarkt, Standort Staffelmayrgut, erforderte höchsten Einsatz aller Gut-Menschen im Verein. Da war der Langsamlauf-Treff mit Hans Dresl die richtige Medizin zum Regenerieren.
Brachten Kiss Hermann und Springer Thomas Hochinteressantes von der Weltcup-Siegerehrung in Flachau mit Eberharter, Raich und Co, so traf uns ein schwerer Schlag durch den plötzlichen Tod unseres Hubert Infanger am Tennisplatz, ……. Unfassbar.
Im August war dann die Katastrophe perfekt. Das Jahrhunderthochwasser hat auch den Schiklub Steyr schwer getroffen. Das Büro im Schiffmeisterhaus und die Materialräume wurden überschwemmt und eine Mure riss am Damberg 50 Meter von der Lifttrasse weg. Gesamtschaden € 46.900!!!!
Da war guter Rat allein schon teuer und für Sommeraktivitäten war mehr als „vorgesorgt“. Mit „In die Hände gespuckt“ war es klarerweise nicht abgetan. Clubhaus und Liftstation gleichzeitig sprichwörtlich „im Eimer“. Da konnten kaum genügend Kräfte mobilisiert werden. Enns und Steyr hatten in der ganzen Stadt „Oberwasser“. Da half uns nur Eigeninitiative. Langandauern und mühevolle, kostspielige Instandsetzung, bis unser stolzes Haus wieder trockengelegt und selbst der Damberg-Lift zu neuem Anlauf improvisiert war. Wertvolles Archivmaterial ging leider für immer „baden“. Betroffenheit und Sorgen genug. Trotzdem Parole: Weitermachen. Hauptversammlung Ende November Schwechaterhof.
Neuer Druck unserer Zeitschrift als „Schi-Klub-Journal“, Mitglied des Dachverbandes ASVÖ wie gehabt. Anzeige neuer Reiseziele ab
2003 ….
mit SAB-Tours als Partner. Wie Sölden zum Schiopening, Ischgl-Arena, zu Hahnenkammrennen, Schifliegen am Kulm, Zürs ua., mit Zustieg auch in Bad Hall. Gratis-Busplatz für Kinder bei Tagesfahrten wie Gosau West, Hochkönig, Zauchensee und Ötscher.
Wandkalender-Angebot zugunsten Jugendsport. Gasteiner-Schiwoche wurde Niedermayr Harry zum Verhängnis. Köpfler vom Stubnerkogel Richtung Angertal, Zieleinlauf mit Blaulicht in Schwarzach-Unfallstation und …… „Schifoahn“ ADE!

Noch tragischer zu Saisonbeginn: Trauer um Karl Fischer, Gründungsmitglied und langjähriger Chef des Referats Kampfrichter. Auch ein Vorbild als unermüdlicher Helfer in allen Belangen bis ins hohe Alter. Besonders in Bezug auf Schilift-Betrieb und – Instandhaltung.
 
Erfreuliches dann wieder laut Chronik: Danke dem Lyons Club St. Ulrich für die Spende von € 2.500,00 zur Sanierung der Hochwasserschäden. Erste Erfolge bei Schülerrennen in OÖ von unseren Schihauptschülern: Stockerlplätze und Platzierungen unter den Top 10     Lukas Inselsbacher tritt in die Schihauptschule Windischgarsten ein.

Verbilligte Liftkarten im Klubbüro direkt erhältlich, auch im Bus, dadurch kürzer und schneller zu Pisten, Hängen und Einkehrschwung! Snowboarder-Vermehrung aktuell, Renntrupp tritt an mit Robert Stern. Mountainbiken wird populärer bei alt und jung, bergauf und – ab, wie „city-rund“.
Auch Kurt Nöbauer, 75 Lenze, zieht gern bergwärts mit Klub-Freunden.
Das Kampfrichterteam bekam neue Geräte: Laptop und  Drucker zur Erstellung von Ergebnislisten für Siegerehrungen direkt nach den Rennen.
Saisonschlusspunkt Hauptversammlung 19. November, Schwechaterhof. Schon „Einläuten“
2004 ….
nämlich mit beliebter Fahrt zum ersten Schnee, Obertauern, wenn „Inshallah“-Wetter. Gleich auch Programmfortsetzung nach Neujahr: Fahrt zu 4-Schanzentournee-Finale B-Hofen/Hahnenkamm und Schladming Nachtslalom. Spannend genug. Auch Veranstaltungen und Ergebnisse in eigenem Rahmen.  Bei schwierigsten Verhältnissen, Schneefall und starken Wind, veranstalteten wir den 4. Lauf zum Ennstalcup/Slalom. Ein jährliches Kräftemessen mit den starken Nachbar-Vereinen, Schneebedingte Termin- und Standortänderungen belasten die jeweiligen Veranstalter zusätzlich.

Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin am 20.04.2004.
Sieger: Michaela Lumplecker und Thomas Mayrpeter. Thomas Springer wurde Gesamtsieger der OÖ Fischer-Schi-Mastercups 2003/2004.

Damberg, Liftbetrieb wieder angelaufen. Stoßgebete um Schnee „oben“ -  leider nicht immer ausreichend erhört. Auch für die Kinderkurse beim Babylift mit Märchenpark „könnt’s a bisserl mehr sein.
Ein Pistengerät, wie einst, wurde wieder angeschafft. Unsere Aktiven um Robert Lumplecker sind auch im Liftbetrieb auf zack und im Dauereinsatz.
Nachwuchsläufer weiblich und männlich am Start bei Energie AG Jugendcup wie bei Schülermeisterschaft haben brav mitgemischt (siehe Journal 97).
Auf Talentsuche ist der Club „alleweil“. Sogar mit einem Schüler-Schnupperschitag (Höß), auf „Regimentskosten“.
Klub-Mitgliederwerbung weitreichend auch in Meinungsforschung und Fitness-Empfehlungen: Das Projekt einer Umfrage in Sportkreisen seitens einer Steyr HBLA-Klasse, um Mitarbeiter zu „ködern“.
Bewegungs-Tipps eines erfahrenen Turnprofessors, enthalten in einer kostenlosen Broschüre des Seilbahnen-Fachverbandes, sind greifbar.
In Punkto Rückkehr zum Telemark-Fahrstil bewegt sich in unseren Kreisen nicht sehr viel. Es wird bei Ausfahrten mit den Lehrwarten nur gerne vorgezeigt und probiert. Nur nichts riskieren, aber wir sind ja gut versichert.
An die Vorteile, Berge- und Rückholversicherung für ÖSV-Mitglieder kann nicht oft genug erinnert werden.

Die Mountainbike-Rackerer im Sommer wie die Bergfreunde wissen das zu schätzen. Neue Routen im Gesäuse anzugehen wie Zinödl und Zeiritzkampel. Buchstein-Klettersteig sogar. Der Stoder-Dolomitensteig verlangt schon einiges wie die Höchstein-Überschreitung ebenso.

Die Überschneidung Kalenderjahr mit Verbandsjahr (ab Oktober) ist gewöhnungsbedürftig in Bezug auf Terminabläufe. 26. Hauptversammlung Münichholz mit Preisverlosung nach der HBLA-Umfrage.
Tiefe Trauer um unseren langjährigen und wirklich umsichtigen Pressereferenten Hermann Beidl. Durch den rührigen Nachruf im Oktoberheft können wir wenigstens nachhaltig die Erinnerung an unseren Freund bewahren.
2005 ….
Schon liegt das neue Sportprogramm für 2005 vor. „Kürzer – schneller – besser“. Aber ein Dezember-Event ist noch wahrzunehmen. Carving-Aktionstag Tatort nach Schneelage. Und schon wieder Schlagwort November-Heft: Folge 100, Jubiläumsausgabe. Da heiß’ts  wieder: Kalender-Aktion zur Nachwuchsförderung, Sponsorensuche. Wir bieten Firmen unser Vereinsblatt für Werbeeinschaltungen an.

Schigymnastik 2x wöchentlich und Kindertrainingsturnen Wehrgrabenschule dienstags. Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg mit Lehrwarteteam, auch für Snowboarder. Urlaubswochen in Südtirol und Val Thorens zweimal, plus Ostertermin extra und Gastein, Semesterferien. Tagesausfahrten ins obere Ennstal, Hochkönig und Saalbach. Komfort-Bus erwähnenswert!

Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin am 28. 03. 2005 Höss. Sieger: Michaela Lumplecker und Thomas Mayrpeter. Haudegen SpringerThomas gewinnt Böhmerswald-RTL und bestätigt gute Form im Landescup und im Ö-Masters-Bewerb. Die Renntruppe bewährt sich auch bestens im Ennstalcup wie Schülernachwuchscup und Schülerlandesmeisterschaft.

Sturzhelmpflicht drängt sich auch im Alpinbereich mehr und mehr auf. Schiklub startet Gutschein-Aktion vorerst für Kinderhelm-Preisnachlass.
In Sommerpause, Klubbüro geschlossen, sind notfalls namhafte Kontaktleute telefonisch erreichbar. Das Berg-Wanderprogramm schließt neue Ziele ein, wie Eisenerzer Reichenstein, Böstenstein-Runde und erstmalig eine Herbst-Wanderwoche Grödnertal. Station ident dem Schiwochenquartier Hotel Belmont, Christina.
November-Schlager!
25.11.: Jahreshauptversammlung zum ersten Mal im Sportgeschäft Eybl. Großzügig adaptiert für Begrüßung, Bewirtung. Versammlungsablauf nach Tagesordnung. Filmvorführungen, verbunden mit Ausrüstungs- und Modenschau des Gastgebers, der nicht nur einen Einkaufsgutschein pro Besucher anbietet, sondern auch zwei Renn-Hasen unserer Kindergruppe ausrüstet. Allgemeines Echo nach diesem Abend: „1A“.
Ehrung treuer Mitglieder . 18 für 25 Jahre, 15 für 30, 9 für 40 und Freund Heinz Medizevec als 50er erhält extra Beifall.
Wieder zum „anschnallen“. Dezember-Termine:Schi-Opening Dachstein west, Planai-Schischaukel, Obertauern und eine „frühreif-Woche“ Ischgl-Galtür. Nahtloses Umblättern auf
2006 ….
Kurzchronik: Jänner ausgezeichnete Pisten am Damberg, sofort wurde ein Kinderrennen für das Gebiet 2, Ennstal, organisiert – 67 Starter./ Neu: Damberglift-Saisonkarten weiter gültig falls reduzierte Betriebstage.
8. Jänner Durchführung des 1. Laufes Ennstalcup/RTL, Höss, über 250 Starter am Kurs von Kiss Hermann, Vorläufer Hannes Trinkl, gute Erfolge der Schiklub-Truppe in allen Damen- wie Herrenklassen.
Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg mit Lehrwarteteam.
Urlaubswochen in Südtirol, Jänner, Saalbach, Februar und Val Thorens, März 2mal.
Tagesausfahrten ins obere Ennstal, Hochkönig und Saalbach und donnerstags im Klub-Bus mit Hans Dresl. Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin und Snowboard auch 2-Tagesfahrt für Snowboarder Februar Kraischberg, Murau.
Bergwoche im September in Südtirol, Wanderungen und Bergtouren mit Kurt Nöbauer.

Schiklub-Online! Erfolgreicher Start unserer neuen Homepage.
Alle Infos, Termine und Aktivitäten immer aktuell präsentiert.
www.schiklub-steyr.at …. Schau mal rein!
Es gibt Restplätze bei Fahrten zum Schnee, Leih-Ausrüstung dabei wie Testschi, Rennsport-Ergbnisse, Portraits unserer Spitzenläufer und Trainer wie Funktionäre. Sonderaktionen, Auszüge aus SAB-Raml-Reiseprogramm, MTB-Hrinkow Radsport-Angebot, Tipps für Storno-Versicherung für Schiwochen, undundund!

So schnell geht’s. 55 Jahre schon werkt der „ergraute“ und Gott sei Dank mehrmals aufgefrischte Stab von „Tätern“ samt „Gefolge“.
Unser Dezemberheft berichtet von wahrem Ansturm Schi-Begeisterter zur 55er-Jubiläums-Hauptversammlung am 24. November, wieder bei Inersport Eybl. Idealer Sportlertreff in jeder Hinsicht. Obmann Erich Mayrhofer kann auch Bürgermeister Forstenlechner begrüßen. Selbst aktiver Wintersportler in unseren Reihe wie seine 3 Amtsvorgänger Hermann Leithenmayr, Heinrich Schwarz und unser Franz Weiss sowieso.

Zu Steyr’s Ruf als Sportstadt tragen wir nicht unwesentlich bei. Stolze Zahlen der Jubilare und unseren ausübenden Mitgliedern beweisen es. 12 Getreue schon 55 Jahre dabei. 8 Mit 40, 11 mit 35, 11 mit 30 und 10 mit 25 detto. Hoppala, noch eine Ingrid, würdige Emanze, mit 50 Jährchen.
Offizieller Ablauf der Tagesordnung: Berichte zu Kassa, Lehrwesen, Rennsport, Fahrten, Schilift und Administration, noch die Moderation von Kiss Hermann in Sachen Sport. Rückblick auf erbrachte Leistungen und Rennsaison-Vorschau.
Der Ausklang des netten Abends bei Smalltalks nach Vorführung von Mode- und Geräteneuheiten, gilt auch als Einstimmung auf
2007 ….
Wie schon Anfang Dezember die ersten Schwünge unserer Frühstarter in Obertauern mit den Lehrwarten und einer „Gaudi-Fahrt“ nach Stoder am 30. d.M. als quasi Silvester-Vorfeier für Hartgesottene!

„Hauptquartier“ Schiffmeisterhaus, wieder voll intakt, modernisierter Bürobetrieb für unsere Arbeitsbienen weiblich-männlich und nebensächlich! Beliebte Anlaufstelle für „Jedermann“ (Salzburg-Akteure ausgenommen)! Dient im Angebot fallweise auch als Tagungsort für „Andersgläubige“. Dienstags Klub-Sitzung wie gehabt, a la Thementag und „was gibt es Neues?“ Wie z.B. „Schi-Bazar“. Gut erhaltene Kinder-Ausrüstung kann im Büro abgegeben und zum Kauf angeboten werden. Weitere Punkte: Die Schihauptschüler Michaela Lumplecker (Schihauptschule Schladming), Thomas Mayrpeter und Lukas Inselsbacher (Hotelfachschule Bad Hofgastein) wechseln in höhere Schulen, um ihr bis dahin erfolgreiches Sportlerleben fortzusetzen.
Sportbelange:
Training, Rennen … gute Kontakte unserer Trainer zur Betriebsleitung Höß-Bahnen. Auch Forsteralm. Kiss Hermann und Co immer am Zug. „Am Zügel“ haben wir erfreulicherweise auch Eltern von Jugendläufern.
Dauerbrenner: Sorgenkind Damberg-Liftanlage. Erbfeinde: Wettergott und Gesetzgeber. Den Mechanismus hat der Lumplecker Robert bei Fulltime-„Hacklerregelung“ aber gut im Griff. Helfende Hände auch sehr zu loben, könnten aber manchmal ein bisserl mehr sein!
Mannschaftsbus, gibt’s auch um einen mehr, d.h. für Capo, Schnabl Günter, zwecks Fahrbereitschaft und Fahrdisziplin zwei Adleraugen wach zu halten. Parole Betriebskosten-Drossel.
Das gilt für alle „Verbraucher“ (Fahrer und Mitfahrer), sonst Kriegsfuß mit Vereinsvorstand. Darum salomonisch: „Kriegsbemalung“ nämlich Werbeaufschriften an allen freien Autoflächen. Leider Firmenwerbung nur mühsam an Land zu ziehen. Für die anderen Kostenträger auch.

Plank Robert, Finanzhüter, weiß da Lieder zu singen, als „Pendler-Kaufmann“ zwischen Wienerwald und Paddlerweg 1. Jedes Ressort lechzt. Nicht nur Renn- auch Breitensport will gepflegt sein. Forster Manfred tut’s. Inklusive „Fahrten“-Job.

Weitere „Bürden“-Träger müssen genannt sein. P.R.Mann Bierhaus Harald, unter ständigem Zeitungs-„Druck“. Brandner Rudi, Dauer-Frontkämpfer um mehr Kampfrichter und Torrichter! Riepl Günther in „Sachen“ Geräte und Zubehör. Ehrentitel: „Zeugl“…. klingt zwar kurz aber weniger vornehm. Seine Irmgard wiederum schreibt sich protokollarisch die Finger wund, wie die „Baumgartner Girls“ Cilly und Helga korrespondierend im Büro und Finanz-Haushalt.

Alles bedacht zum Vorteil der Mitglieder. Siehe Gutscheine, gibt’s auch bei HERVIS, wie Preisnachlass bei Sport Scheinecker Sierning. „No sports“ … gibt’s bei uns nicht. Alle ziehen an einem Strang. Ein Prinzip auch des ASVÖ. Fallweise „Querzüge“ nicht ausgeschlossen. Sind regulierbar. Nur Erfolge zählen.
Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin am 10.03.2007. Sieger: Regina Springer und Thomas Springer.
Thomas Mayrpeter wurde Österreichischer Schülermeister
im Slalom, Riesentorlauf und Kombination. Mehr im Klubheft 113 März 2007, wie Schigymnastik 2 x wöchentlich mit unseren Grazien Karin, Pilli und Silke. Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg, noch unter Strasser Stefan. Urlaubswochen in Südtirol und Val Thorens. Tagesausfahrten ins obere Ennstal, Hochkönig, Gosau West und Saalbach.
Alles Jahr für Jahr Routine auch die  „Reisser“ in unseren Reihen wie ein Felbauer Rudi, Lehner Walter, Kitzmüller Peter in allen Sätteln gerecht. Wittwer Erwin, Telebanker und Weltspiele-Organizer. Vom Nöbauer-Clan noch Jakob, Allrounder vom City Velo-Runner bis Polit-Spitzel. Die „Sommer“-Dynastie schließlich noch in tragender Rolle nach Zepter Erich Mayrhofer, selber „Herminatiker“und „Allrad-Antrieb“ im Vereinsgetriebe.
Die Snowboarder mit Zugpferden Sommer Joachim und teils auch Mathias, fahren längst nicht mehr am Nebengleis. Weisen zeitgemäß Zustrom auf bei Klein und Groß.
Freude kommt auf bei sporadischen, familiären Vereinsausflügen. Frühere Insider-Freunde adabei! Zur heiteren Erinnerung im Austausch. Auch mit der Achse: „Mayr-Kult in Bild und Wort“ (Radlmayr – Niedermayr) u.a.m.

Nach September-Bergwoche unserer „Dolomitianer“ klingelt es schon wieder zur Jahreshauptversammlung 16. November 2007, abermals im Eybl-„Sponsorium“. Mit Neuwahlen, frischer Wind im Vorstand, neuer Obmann wird Andreas Schmidbauer. Stellvertreter werden: Hermann Kiss, Mag. Robert Plank und Stefan Strasser. Kurt Nöbauer wird Ehrenpräsident. ……………Aufnahme und Ausstrahlung im RTV.
Details zu Personal-Rochade, Sport-Resultate und Mitgliederehrungen, siehe Klubhefte 115 und 116, Nov./Dez. und Nr. 121, ein Nachruf zum Gedenken an Gründungsmitglied Karl Schützenhofer, 1. Kassier ab 1951.
2008 ….
Meldungen zum Anschluss in diesem Jahr. Programm laut Kurz-Chronik: 2 neue Nachwuchsläufer für die Schihauptschule Windischgarsten: Veronika Forster und Markus Baumann.         
Schigymnastik 2x wöchentlich und Renntraining schnuppern dienstags Wehrgrabenhalle.
Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg, auch Kinderkurse ab 3 Jahre.
Urlaubswochen Südtirol und Val Thorens (3 Täler mit Meribel und Courchevel)
Tagesausfahrten ins obere Ennstal, Hochkönig und Saalbach sowie Dachstein „quer“ via Ramsau-Hallstadt.
Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin am 24.03.2008 auf der Höß mit neuem Modus: Gleichmäßigkeitsläufe mit 2 Durchgängen. Sieger: Christa Hochwallner und Thomas Springer.
Bergwoche im September in Südtirol mit Kurt Nöbauer.
Ergänzende Aktivitäten: Kampfrichter-Team Verstärkung um 5 Anwärter, Lehrwartetagung September in Neukirchen Altmünster. Unsere Teilnehmer Strasser Stefan und Forster Manfred berichten über neue Konzepte. Nachwuchs-Suche unserer Trainer by Casting. Ski- und Snowboard-Qualifying auch im Geländefahren, sowie Materialkunde.
Noch mehr Engagement im Ennstalcup. Dauerrivalität mit Ennstahl-Partnervereinen, Neuzeug einbezogen, um Platzierungen nach Punktewertung.
Ratschläge in unserem „Amtsblatt“ für Umsteiger auf Tourenschilauf betreffend auch Ausrüstungswahl, Schneelage-Einschätzung. Gilt auch besonders für Genuss-Spechte!  „Freerider“!
Sommertraining für unsere Kinder von 6 – 15 Jahren,
Wintertraining ab September in der Wehrgraben-Turnhalle.

Arbeitseinsatz am Damberg: Errichtung eines Carports für unser Pistengerät. Fleißige Hände am Werk. Neuer D-Trainer beim Schiklub Steyr: Jakob Zeillinger. Nimmt sich unseren Nachwuchs an die Brust. Robert Lumplecker bestand erfolgreich die Betriebsleiterprüfung für Schleppliftanlagen. Der Kurs hiezu in Innsbruck dauerte 1 Woche – Dank an Robert.
Alles Punkte einer Extrasitzung 1. Juli 2008. Dazu noch Sanierungsarbeiten im Büro und als Schwerpunkt Wechsel in der Vereinsleitung. Robert Plank übernimmt zur Entlastung von Andreas Schmidbauer (noch anderweitig gebunden) die Funktion: Geschäftsführender Obmann.
Lückenlos weiter im Vorausplanen von Terminen jeder Art. Von Liftpersonal, Kontakten zu Schulen, Firmen, Seilbahnen, Presse, Behörden, RTV etc. und schon steht die nächste Hauptversammlung an. 14. November 08. Wo? „eh wissen“ jenseits der Enns. An der Schönauerbrücke / volles Haus. Offizieller Stabwechsel. (Hofübergabe Schmidbauer/Plank) Und erneut: Auf zum Gefecht ins 9er-Jahr.
2009 ….
Natürlich nach der obligaten Turner-Weihnachtsfeier. Im Schiklub weiß man ja auch auszuspannen.
Durchführung Ennstal Cup 2. und 3. Lauf gemeinsam mit SV Losenstein im Jänner.
Schigymnastink mit „Dancing-Stars“-Nachahmung! Regie „4-Mäderl-Haus“ Karin, Simone, Brigitte und Silke. Schikurse, Urlaubswochen, Tagesausfahrten, auch Sichtungsfahrten mit Kindern! „Wie gut bin ich“. Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin am 13. 04. 2009, Ostermontag, Höss. Sieger: Ines Schwaiger und Simon Schwaiger. Die Ausschreibung für eine Stadtmeisterschaft Alpin brachte ein Nennergebnis, das identisch war mit den Nennungen zu unserer Vereinsmeisterschaft. So entschlossen wir uns, diesen Bewerb nicht mehr zu veranstalten – schade.

Sonst alles „high life“. Wie Techniktraining unserer Jugendläufer zur Saisoneröffnung in Hinterstoder. Thomas Mayrpeter, bereits im Landeskader , ebenfalls dabei und in Form für anstehende FIS-Rennen. Ist Thomas mit seinem aufstrebenden Werdegang in unserer Wintersportregion schon zu einem Begriff geworden, so liegt es sicher nahe, alle anderen jungen Läuferinnen und Läufer zu nennen, die im Sog unserer „Masters“ namens Kiss – Springer und Springerine! (Pardon Regine) jetzt schon aufhorchen lassen. Es sollte ihren Ehrgeiz belohnen und in der Folgechronik einer nächsten Generation Beständigkeit nachweisen.

Wer wird wohl bei der Stange, d.h., in unserer „Spur“ verbleiben?
Dafür gibt es bereits wieder gute Anzeichen, wie z.B. Durchführung Ennstalcup 3. und 4. Lauf, gemeinsam mit SV Losenstein. Hurra, endlich auf dem Stockerl. Schiklub Steyr Raiffeisen errang den 3. Rang in der Gesamtwertung.
Gletschertrainings-Einheiten Kitzsteinhorn begeistern die Jugend-Sportgruppe wie auch in Hinterstoder gemeinsam mit den Trattenbachern bei Unterbringung im neuen „Stoder-Jutel“ nach Kommando unserer inzwischen integrierten Co-Trainer Zeillinger Jakob.
Obmann Andy Schmidbauer hebt den Einsatz unserer „Ehrenamtlichen“ und Helfer in Zeiten wie diesen (akuter „Vereinsmaier-Schwund“) besonders hervor.
Stimmungsvoll verlaufen auch immer die „Treffs“ der Urlaubswochen-Teilnehmer, schmähstark in „Wort und Bild“.
Schiklub gratuliert Bürgermeister Gerald Hackl zu seinem Amtsantritt und drückt echt Freude aus, Stadtoberhaupt Nummer 5 in Folge, wie seine Vorgänger sportlich fit, auch als Mitglied begrüßen zu dürfen.
Im Tourenbericht der Gruppe Kurt Nöbauer stehen heuer Kaibling, Sarstein, Großer Priel und Hochtor. Vereinsausflug Reiter Alm als Saisonausklang. Bei Massenauftrieb zum Almrosenfest im Sonderangebot zogs auch eine große Schiklub-Schar begeistert zum Rundwandern und Panoramaschaun in diesem Teil vom „Land der Berge“. Klass war’s. Aber die ernstere Blickrichtung zeigt schon wieder zum nächsten „Vereins-Jahr-Wechsel“.
2009 – 2010:
Angelpunkt wieder Hauptversammlung 20. November im schon vertrauten Rahmen. Diesmal Ehrengast aus Hinterstoder, Höss-Bahnen-Betriebsleiter Herr Holzinger mit interessantem Film-Beitrag. Neuer SK-Programmkalender wahrzunehmen für Gymnastiks, Schi- und Snowboardkurse, Urlaubswochen und Tagesfahrten wie: Nr. 1 noch imDezember zur Lehrwarte-Vereinskoordination nach Schladming mit Tockner Joachim als Reiseleiter. Bemüht ist man immer, den Veranstaltungs-Fahrplan einzuhalten. Wetterbedingte Verschiebungen oder sogar Absagen nimmt man halt zwangsläufig in Kauf und betreibt dafür „Nordic Walking“….. wie der Rest der Welt!!!

Von guten Renn-Ergebnissen hört man immer gern, wie z.B. bei der heurigen Ennstalcup-Gesamt-Siegerehrung Ende März. Diesmal am Ortsplatz in Sierning, gestaltet vom ATSV Neuzeug mit Intersport Eybl-Scheinecker.
Durchführung der Vereinsmeisterschaft Alpin 5. 04. 2010 Höss. Als Gleichmäßigkeitslauf Sieger Iris Brysch und Lukas Inselsbacher.

Unsere „Aktiven“ beleben neuerdings die Pisten, Kampfstätten und Tummelplätze leicht erkennbar als „very good Steyrermen and Ladys“ durch ein einheitlicher Schioutfit.
Ein Umstand, der den Bekanntheitsgrad des SK Steyr-Raiffeisen in allen „unseren“ Schistationen im Winter 2010 wie: Hochkönig, Zauchensee, Gosau West, Saalbach, Reiteralm, Gröden und Val Thorens sicher verstärkt. Und Image zählt eben.

Was natürlich noch mehr zählt, das ist die Kondition unseres Ehrenpräsidenten Franz Weiss. Wahrlich kein „Old“-Bürgermeister. Die gebührende Ehrung des Jubilars, Mitbegründer des Vereins und somit „Stammbaum“ mit 90 Jahresringen! Erfolgte im Schiffmeisterhaus in gemütlicher Runde, anekdotenreich, was durch RTV-Übertragung auch im Bezirksumfeld für positives Echo sorgte.

An alle Mitglieder, Freunde und Gäste ergeht auch wieder die Einladung zur Jahreshauptversammlung im „Nachbarhaus „ am 17. November. Berichte, Ehrungen, Vorführungen wie immer und, statutengemäß, Neuwahlen.
Fazit: Änderungen im Vorstand und anderen Sparten. Obmann Mag. Robert Plank .
Vizepräsident Andreas Schmidbauer kooperativ an allen Fronten. Zurückgetreten: Obmann-Stv. Strasser Stefan. Abwanderung ins Landeslehrwesen.
Der Bereich Breitensport in neuem „Licht“
von „Dreigestirn“ Helene Hirsch, Joachim Tockner und Jakob Wittwer. Neo-Obmann Plank Robert erörtert mit „Journal“ Nr. 130/131 alle Aufgabenbereiche mitten in der Saison und die schon vorliegenden Ergebnisse. In Kürze: Board- und Schikurse auf der Forsteralm und am Damberg mit über 100 Kindern. Urlaubswochen Südtirol und Val Thorens, illustrierte Berichte voll Begeisterung. Tagesausfahrten Ennstal, Hochkönig, Saalbach sowie Großarl-Dorfgastein. Neustart am 6. März 2011 Stadtmeisterschaft Steyr Alpin auf der Höss mit Vereinswertung. Sieger: Verena Forster, Julian Matz (zugleich Vereinsmeister). Ennstal Cup: Platz 3 in der Mannschaftswertung. Thomas Mayrpeter fährt im ÖSV-Kader und hatte schon einige Europacup-Einsätze. Verena Forster wurde im Super-G OÖ Landesmeisterin (Schüler). Sabrina Inselsbacher wurde im Mini-Cross und Schi-Basic OÖ Landesmeisterin (Kinder 4). Wanderungen und Bergtouren mit Kurt Nöbauer als „Quartier-Macher“ und Touren-Zugpferd.

Nimmt Franz Weiss ab 30. August mit unseren besten Wünschen Anlauf zu seinem 91-er!, so läuten wir 3 Monate später (30. November, auch  Datum der Gründungsversammlung 1951) unser 60. Vereinsjahr ein.
Kaum Verschnaufpausen während obiger Zeitspanne. Klubbüro  nach Sommersperre wieder offen. Ausschusssitzungen wieder jeden Dienstag. Nach Schulbeginn erneut Gymnastikstunden, Kindertraining in der neuen Resthof-Schule mit „Mandi“ Kiss. Gelände-Lauf-Schnaufen und Radlfoahn!

Permanenter Schibazar für Kinder und Jugendliche. Gezieltes Sturzhelm-Anraten, Stammtisch der Breitensport-Gruppe Forster Manfred, offen jederzeit auch für Neueinsteiger.

Wir trauern um Johann Sommer, Kampfrichter und Betriebsleiter Lift. Viele Jahre unermüdlich im Einsatz und hilfsbereit in allen Bereichen…… ein schwerer Schlag. Auch von Hans Atzmüllner mussten wir uns verabschieden. Ein Gründungsmitglied und ehemaliger Alpin-Landesmeister. Obmann Plank hebt besonders hervor, die Renntruppe eifrig im Training wie tüchtig in den Bewerben. Nicht nur im Ennstal Cup, lobt den Fleiß unserer Kindergruppen und dankt den mitbetreuenden Eltern.

Ein extra „Hut ab“ vor den Einsätzen unserer Kampfrichter und Helfer „aller Geschlechter“. Vom Chef-Kari, Zeugwart, Starter, Zeitnehmer, Kurssetzer, Torrichter, Rutscher, Schreiber und allen guten Geistern von der Ausschreibung, Nennung, Auslosung, Pokalbeschaffung bis zu Klassenwertung und Siegerehrung. Für jedes Schi-Rennen eine gar nicht leicht lenkbare „Menschenkette“.
2011 ...
Unserem „Oberhaus“ ist aber dafür eine klassische Zeitrechnung leicht gefallen. Nämlich die Jubiläums-Hauptversammlung zum 60. Jahrestag der Vereinsgründung mit 11.11.2011 zu fixieren.
Bravo. Ein geselliges Fest im Stadtsaal Steyr in würdigem Rahmen. Vorbereiten und Gestalten den Sommer lang und Herbst dazu heißt mehr als „Teilzeit-Arbeit“. Volksmund-Aussage: „Nur wer so was schon getan, der weiß was wir leiden“.
Auch der „Klassensprecher“, mit dem Skript: „SK-Chronik 1951 – 2011“ als Hausübung, kann so ein „Lied“ anstimmen. Er ist aber überzeugt, dass auch das restliche Sportprogramm im 59. Vereinsjahr noch reibungslos über die Bühne geht.

Für eine Aufwertung des praktischen Schibetriebs bei künftigen Kursen, Tagesfahrten, Schiwochen und auch –Touren ist durch den Einsatz von staatlich geprüften „ÖSV-Skiinstruktoren“ bereits vorgesorgt. Forster Manfred, erfahrener Lehrwart, ist bereits bemüht, dieses Betreuerteam mit Vereinsunterstützung aufzustocken.
Neuerungen wie diese Maßnahme fürs eigentliche „Schi-sporteln“ sind immer sinnvoll und bewähren sich auch. Da wäre zur laufenden Aufzeichnung besonderer Geschehnisse im Verein das permanente Engagement eines „Kreuzl-Schreibers“ sicher dringend notwendig.

Wenn auch die moderne Umwelt jetzt schon strotzt von Handy-Artisten und „Google-Hupfern“ … eine handfeste Chronik über Jahre kommt allein nicht leicht zustande.

In diesem Sinne
„Glück auf“ und „Schi heil“

Niedermayr Harry